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Wasserkraftwerk Hirschhorn produziert bald wieder Strom

11.11.2021 Hirschhorn. Nicht mehr lange, dann produziert das Wasserkraftwerk Hirschhorn wieder Strom – CO2-frei und regenerativ.

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Nach eingehender Prüfung der Genehmigungsunterlagen hat das Regierungspräsidium Darmstadt der Neckar-AG nun sein Einverständnis dazu gegeben. Zum Jahresende 2020 war die bisherige Betriebserlaubnis für das Wasserkraftwerk ausgelaufen, die nun für die nächsten zwei Jahre neu erteilt wurde. Mit einer Einschränkung: Sie gilt zunächst nur für eine der beiden Maschinen.

Bevor der Betrieb wieder gestartet wird, installiert der Kraftwerksbetreiber in den kommenden zwei Wochen noch eine elektrische „Fisch-Scheuche“. Ein wirksamer Fischschutz ist eine wesentliche Voraussetzung für die behördliche Genehmigung, ein Wasserkraftwerk betreiben zu dürfen.

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Mit dieser Anlage wird ein schwaches elektrisches Feld erzeugt, das die Fische erspüren und daraufhin einen Abwanderungsweg über das Wehr suchen. Und sollte doch der eine oder andere Fisch den Weg durch das Kraftwerk nehmen, hat er trotzdem gute Chancen unbeschadet durchzukommen.

Denn bei der letzten Revision, die in diesem Jahr abgeschlossen worden war, wurde eine Maschine so umgebaut, dass das Gefahrenpotenzial für die Tiere erheblich reduziert ist: Die Turbine wird mit modifizierten Laufschaufeln und einer verringerten Drehzahl, aber unveränderter Leistung, betrieben.

Die Inbetriebnahme der umgebauten Kraftwerksmaschine erfolgt voraussichtlich bis Ende November – zunächst in einem vierwöchigen Probebetrieb. Anschließend wird im Praxistest nachgewiesen, ob die Anforderungen an den Fischschutz eingehalten werden. Auf dieser Grundlage wird danach dann geprüft, ob auch die zweite Maschine entsprechend umgebaut und zur Inbetriebnahme angemeldet wird.

Quelle: EnBW
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