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„Vorsprung 2030“: Audi beschleunigt Transformation

26.8.2021. Bis 2030 will Audi nachhaltig, sozial und technologisch führend sein. Kund_innen von Elektroautos will die Premiummarke eine Erlebniswelt mit eigenem Ökosystem bieten. „Die Unternehmensstrategie ‚Vorsprung 2030‘ wird die Zukunftsfähigkeit von Audi sicherstellen“, sagt Audi CEO Markus Duesmann.

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„Das Tempo der Veränderungen in unserer Gesellschaft nimmt rasant zu. Daher beschleunigen wir unsere Transformation.“ Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass Audi ab 2026 neue Modelle nur noch mit Elektroantrieb auf den Weltmarkt bringt. Bis 2033 lässt das Unternehmen die Produktion seiner Verbrenner nach und nach auslaufen. Eine klare Entscheidung als Ergebnis eines intensiven Strategieprozesses mit dem Anspruch, weiter profitabel zu wachsen.

Wie das gesamte Unternehmen vollzieht auch die Technische Entwicklung die größte Transformation seit dem Bestehen dieses Bereichs – vor dem Unternehmen liegt das herausforderndste Jahrzehnt der Automobilindustrie. Dazu zählen unter anderem die stetig steigende Fokussierung auf Software in den Modellen und das automatisierte Fahren. Die zunehmende Vernetzung, digitale Dienstleistungen und der Ausbau selbst programmierter Systeme sind neben der Elektromobilität auch Schwerpunkte der Volkswagen Konzernstrategie.

Künftig können Kund_innen ihre Fahrzeuge upgraden und dabei Teilsysteme aktualisieren oder nachrüsten. Auch Besitzer_innen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren in verschiedenen Ländern erhalten einen besonderen Service über den gesamten Lebenszyklus. „Unsere Fahrzeuge werden durch intelligente Hardware im Aftersales-Geschäft noch stärker auf die Kund_innen ausgerichtet sein, individueller und nachhaltiger“, erklärt Oliver Hoffmann die Entscheidung.

CARIAD spielt in der neuen Strategie 2030 eine wichtige Rolle. Bis 2025 wird die Softwareschmiede des Konzerns eine skalierbare Softwareplattform mit einheitlichem Betriebssystem und Cloud-Anbindung für alle Marken des Volkswagen Konzerns entwickeln. „Die Softwareplattform E3 2.0 wird der Enabler für die Synergien und Innovationen der Zukunft sein, einschließlich des autonomen Fahrens“, sagt Markus Duesmann. Während CARIAD die technische Umsetzung softwarebasierter Lösungen verantwortet, erfolgt die Integration ins Fahrzeug in Abstimmung mit CARIAD durch die jeweiligen Marken.

Jürgen Rittersberger, Vorstand für Finanz und Recht, erläutert im Rahmen der Audi Media Days, wie er die finanzielle Basis dafür legen will, Innovationen im Audi Konzern voranzutreiben. „Hinter jeder technischen Innovation steht für uns bei Audi eine Haltung: Wir wollen ganzheitlich denken und den gesellschaftlichen und sozialen Kontext stets im Blick behalten.“ Damit Innovationen bezahlbar bleiben, optimiert das Unternehmen weiter seine Prozesse und Kosten. „Um eine Transformation, wie sie Audi gerade erlebt, zu stemmen, müssen und werden wir die entsprechenden finanziellen Mittel freispielen. Nur so sichern wir langfristig unsere Wettbewerbs- und Zukunftssicherheit“, sagt Rittersberger. Neben einer ergebnisorientierten Volumensteuerung sowie einer starken operativen Perfomance sind Synergien innerhalb des Volkswagen Konzerns bei Hard- und Software wesentliche Erfolgsfaktoren. Das erste Halbjahr 2021 habe gezeigt, dass Audi auf dem richtigen Weg sei: Rekorde bei den Auslieferungen und ein erheblicher Volumenzuwachs bei den batterieelektrischen Fahrzeugen belegen, dass die Vier Ringe nachhaltige und profitable Mobilität forcieren.

Mit der Berliner Innovationseinheit Denkwerkstatt entwickelt Audi seit rund fünf Jahren neue Ideen für die Zukunft. Mittlerweile zählt die Audi Denkwerkstatt zu den anerkannt führenden Innovationseinheiten deutscher Unternehmen und ist ein Schnellboot von Audi, das mit seiner Start-up-Atmosphäre innovative Geschäftsmodelle in agilen Teams entwickelt. Zudem erarbeiten Audianer_innen aus verschiedenen Unternehmens­bereichen beim Intrapreneurship-Programm innerhalb weniger Wochen Geschäftsideen. Am Ende jeder Phase bewertet eine Fachjury anhand festgelegter Kriterien, ob das Projekt weiterverfolgt oder gestoppt wird. „Unser Ziel ist es, neue Ideen schnell in kundenrelevante Innovationen zu verwandeln. Hierbei leistet die Audi Denkwerkstatt einen wichtigen Beitrag“, so Oliver Hoffmann.

Gleichzeitig arbeitet Audi intensiv an effizienten Herstellungsprozessen und smarten Technologien in der Produktion. Im Audi Production Lab etwa treibt das Unternehmen innovative Lösungen für die Fertigung voran. Dabei greift das Team auf ein Netzwerk aus Instituten, Start-ups und globalen Lieferanten zurück – und setzt vor allem auf die Kompetenz und Kreativität der Mitarbeitenden. Der Audi Standort Neckarsulm nimmt unterdessen als Pilotwerk und Reallabor für den digitalen Wandel eine zentrale Rolle ein. IT-Lösungen und Impulse von den Technologiepartnern Amazon Web Services, SAP und Capgemini fließen in das Industrie-4.0-Projekt einer vollvernetzten Fabrik ein.

Audi in China

Bei der strategischen Neuausrichtung wird der chinesische Markt auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Nach Schätzungen von Audi wird der Markt für Premiumfahrzeuge bis 2030 auf 4,5 Millionen Einheiten pro Jahr wachsen – 2020 lag der Absatz bei 3,1 Millionen Fahrzeugen. Bei den Elektrofahrzeugen könnte sich der Anteil von heute 10 Prozent auf bis zu 40 Prozent bis Ende dieser Dekade erhöhen.

Daher ist es nur konsequent, dass Audi sein Geschäft in China weiter ausbaut. Dazu gehört auch die Ausweitung des Angebots an lokal produzierten Elektroautos. Audi gestaltet damit den Wandel der chinesischen Autoindustrie hin zu nachhaltiger Mobilität mit. Changchun ist der Stammsitz des Joint Ventures FAW-Volkswagen, in dem Audi seit über 30 Jahren – außer an anderen Standorten in China – Automobile produziert. Gemeinsam mit FAW wird das lokal produzierte Produktangebot bis Ende 2021 auf zwölf Modelle erweitert. Die ersten Produkte aus der Kooperation mit dem zweiten chinesischen Partner SAIC Volkswagen kommen 2022 auf den Markt. Sie werden ebenfalls über das bestehende Händler-Investoren-Netzwerk von FAW-Volkswagen Audi vertrieben.

„Unter dem Motto ‚In China für China‘ fokussiert Audi die speziellen Kundenwünsche im größten Automobilmarkt der Welt und treibt Innovationen aktiv voran“, sagt Werner Eichhorn, Präsident von Audi China. „Gemeinsam mit unseren beiden Partnern FAW und SAIC sind wir auf die Herausforderungen der Zukunft bestens vorbereitet.“ Bisher hat Audi auf dem chinesischen Markt insgesamt mehr als 7 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Allein 2020 hat Audi in China 727.358 Fahrzeuge verkauft. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 418.749 Fahrzeuge.

1. Audi Q4 50 e-tron quattro: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,0 – 17,9 (WLTP) 17,8 – 16,5 (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Audi Q4 Sportback 50 e-tron quattro: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,9 –17,5 (WLTP); 17,9 – 16,4 (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Audi RS e-tron GT: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 20,0 – 17,9 (WLTP); 17,8 – 16,5 (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Audi e-tron GT quattro: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 19,6 – 18,8 (NEFZ); 21,6 – 19,9 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Audi e-tron S Sportback: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 26,0 – 24,6 (NEFZ); 28,1 – 25,8 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Audi e-tron 55 quattro: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 24,2 – 22,0 (NEFZ); 26,2 – 22,2 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0

Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeugs.

Audi RS e-tron GT Prototyp (Quelle: AUDI AG)

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