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Volkswagen und Northvolt schließen Joint Venture für Batterieproduktion

6.9.2019. Die Volkswagen AG und Northvolt AB haben ein 50/50 Joint Venture gegründet, um eine Fabrik zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien aufzubauen. Es ist geplant, das Werk 2020 in Salzgitter (Niedersachsen) zu errichten. Die Produktion soll um den Jahreswechsel 2023/2024 starten. Die Jahresleistung der Batteriefabrik soll zu Beginn 16 Gigawattstunden betragen.

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Mit der Gründung des Joint Ventures erfüllen beide Partner die im Juni geschlossene Vereinbarung zu gemeinsamen Batterieaktivitäten. Ein Teil der von Volkswagen investierten rund 900 Millionen Euro fließt nun in das Joint Venture. Ein weiterer Teil ging direkt an Northvolt AB. Im Gegenzug hatte Volkswagen rund 20 Prozent der Anteile an dem schwedischen Batteriehersteller erhalten und einen Sitz im Aufsichtsrat.

Dr. Stefan Sommer, Beschaffungsvorstand von Volkswagen und Mitglied im Aufsichtsrat von Northvolt: „Die Batteriezelle ist eine Schlüsselkomponente für die E-Mobilität. Deshalb treiben Volkswagen und Northvolt den Aufbau einer leistungsfähigen Zellfertigung in Europa voran und stärken damit die gemeinsamen Batterieaktivitäten. Mit der Gründung des Joint Ventures und dem geplanten Bau einer Batteriezellfabrik in Salzgitter tragen wir entscheidend dazu bei, die Kerntechnologie Batteriezelle auch in Deutschland zu etablieren.“

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Fredrik Hedlund, Vorstandsvorsitzender des neuen Joint-Ventures und ehemaliger Chief Strategy Officer von Northvolt AB, sagte: „Die gemeinsam mit Volkswagen geplante Gigafactory in Deutschland erlaubt Northvolt, die Produktionskapazität für nachhaltig gefertigte Batteriezellen weiter zu steigern. Das wird weitreichenden Einfluss auf die Elektrifizierung in Europa haben.“

Der Volkswagen Konzern hat im Rahmen seiner Elektrifizierungsstrategie alleine in Europa einen jährlichen Bedarf von mehr als 150 Gigawattstunden ab 2025 – und in Asien ebenfalls in gleicher Höhe.

So will der Konzern in den nächsten zehn Jahren fast 70 neue E-Modelle auf den Markt bringen. Damit steigt auch die Zahl der in der für die nächste Dekade projektierten E-Fahrzeuge, die auf den E-Plattformen des Konzerns gebaut werden sollen, auf 22 Millionen Stück. Dementsprechend wird Volkswagen bis 2023 mehr als 30 Milliarden Euro allein in die Elektrifizierung des Fahrzeug-Portfolios investieren. Der Ausbau der E-Mobilität ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur bilanziellen CO2-Neutralität des gesamten Unternehmens. Dieses Ziel soll bis 2050 erreicht werden. Volkswagen bekennt sich damit umfassend zu den Klimazielen von Paris.

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