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Volkswagen Konzern mit starkem ersten Quartal 2021

7.5.2021. Die positive Geschäftsentwicklung des Volkswagen Konzerns aus dem zweiten Halbjahr 2020 hat sich im ersten Quartal des laufenden Jahres fortgesetzt. Dies führte zu einer starken finanziellen Performance mit wesentlichen Verbesserungen gegenüber der pandemiebedingt schwächeren Vorjahresperiode.

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Einige Kennzahlen lagen sogar oberhalb des Vorkrisenniveaus im ersten Quartal 2019. Erfolgreiches Management der Covid-19-Pandemie und der Engpässe im Halbleitermarkt sowie die Erholung der Märkte waren der Schlüssel dieser positiven Entwicklung. So konnte der Umsatz um 13,3 Prozent auf ein hohes Niveau von 62,4 Milliarden Euro gesteigert werden. Das Operative Ergebnis vervielfachte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 0,9 auf 4,8 Milliarden Euro.

Hauptursachen für das gestiegene Ergebnis waren der höhere Absatz, Verbesserungen beim Produktmix, positive Effekte aus der Bewertung von Rohstoffsicherungen und erste Erfolge aus dem Fixkostenprogramm. Einmalaufwendungen für Restrukturierungen in Höhe von 0,4 Milliarden Euro wirkten negativ.

Der Automobilbereich unterstrich mit einem hohen bereinigten Netto-Cash-flow von 5,5 (-1,5) Milliarden Euro die Robustheit seines Geschäftsmodells. Die Netto-Liquidität stieg dort auf ein sehr solides Niveau von 29,6 Milliarden Euro. Der Volkswagen Konzern hat seinen Ausblick für die operative Marge im Gesamtjahr 2021 auf 5,5 bis 7,0 Prozent angehoben. Sie lag zuvor bei 5,0 bis 6,5 Prozent.

Herbert Diess, CEO des Volkswagen Konzerns, sagte: „Wir sind mit viel Momentum ins Jahr gestartet und operativ stark unterwegs. Das zeigt sich deutlich in unseren guten Quartalszahlen. Gleichzeitig treiben wir unsere Transformation zum klimaneutralen und softwaregetriebenen Mobilitätskonzern weiter entschlossen voran. Unsere erfolgreiche E-Offensive nimmt weiter Fahrt auf und wir haben sie mit attraktiven neuen Modellen deutlich ausgebaut. Auch beim Schlüsselthema Digitalisierung sind wir auf einem guten Weg und haben wichtige Meilensteine erreicht. Im weiteren Jahresverlauf ist noch viel von uns zu erwarten.“

Arno Antlitz, CFO des Volkswagen Konzerns, sagte: „Im ersten Quartal hat der Volkswagen Konzern eine starke Performance abgeliefert. Die operative Rendite liegt bei 7,7 Prozent. Der bereinigte Netto-Cash-flow von 5,5 Milliarden Euro beweist eindrucksvoll die Robustheit unseres Unternehmens auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen. Wir haben die Auswirkungen aus Covid-19 und die Halbleiterengpässe verantwortungsvoll gemanagt, fortgesetzt in die Elektrifizierung und Digitalisierung unserer Fahrzeuge investiert und gleichzeitig an unserer Kostenbasis gearbeitet. Die Unterversorgung mit Halbleitern in der gesamten Industrie wird im zweiten Quartal voraussichtlich etwas deutlichere Auswirkungen haben als bisher. Dennoch sind wir für die Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr zuversichtlich und haben daher unseren Ausblick angehoben.“

Starkes operatives Geschäft

Die Auslieferungen des Volkswagen Konzerns legten im ersten Quartal gegenüber dem bereits von der Covid-19-Pandemie beeinträchtigten Vorjahreszeitraum deutlich um 21,2 Prozent auf 2,4 Millionen Fahrzeuge zu. Der globale Pkw-Marktanteil wurde im selben Vergleichszeitraum um 0,2 Prozentpunkte ausgebaut auf 12,4 Prozent. Ein wichtiger Treiber der Volumensteigerung war China, der größte Einzelmarkt des Konzerns. Hier war die Erholung im Vorjahresvergleich mit +61,4 Prozent am höchsten.

Die erfolgreiche E-Offensive des Konzerns nahm weiter Fahrt auf und leistete ebenfalls einen Beitrag zu dieser positiven Entwicklung. Die Auslieferungen der elektrifizierten Modelle wurden in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt auf 133.300 Fahrzeuge. 59.900 Kunden (+78 Prozent) entschieden sich für ein batterieelektrisches Fahrzeug (BEV), 73.400 (+178 Prozent) wählten ein Modell mit Plug-In Hybridantrieb (PHEV).

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Infolge des gesteigerten Absatzes und höherer Nachfrage nach margenstärkeren Modellen legte der Umsatz des Konzerns deutlich um 13,3 Prozent auf hohe 62,4 (55,1) Milliarden Euro zu und übertraf damit auch das Vorkrisenniveau von 2019 (60,0 Milliarden Euro). Das Operative Ergebnis hatte im Vorjahresquartal pandemiebedingt nur bei 0,9 Milliarden Euro gelegen und vervielfachte sich im laufenden Jahr auf 4,8 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite lag damit bei starken 7,7 Prozent. Hauptursachen der Ergebnisverbesserung im Vorjahresvergleich waren der höhere Absatz, Verbesserungen beim Produktmix sowie positive Effekte aus der Bewertung von Rohstoffsicherungen. Darüber hinaus wirkten sich Fortschritte bei den laufenden Kostenprogrammen positiv aus. Negativ schlugen Einmalaufwendungen für Restrukturierungen in Höhe von 0,4 Milliarden Euro zu Buche.

Die Ergebnisse vor und nach Steuern stiegen ebenfalls deutlich auf 4,5 (0,7) Milliarden Euro beziehungsweise 3,4 (0,5) Milliarden Euro. Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte damit ein solides Niveau von 6,51 (0,84) Euro.

Automobilbereich: Sehr gute Cash-Performance, Netto-Liquidität erneut gesteigert

Das konsequente Vorratsmanagement sowie die erfolgreichen Maßnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung wirkten sich positiv auf die finanzielle Performance aus. Der Netto-Cash-flow im Automobilbereich erreichte mit 4,7 (-2,5) Milliarden Euro ein hohes Niveau und übertraf das erste Quartal des Vorkrisenjahres 2019 (2,0 Milliarden Euro) um deutlich mehr als das Doppelte. Der um Mergers & Acquisitions und Diesel bereinigte Netto-Cash-flow lag bei starken 5,5 (-1,5) Milliarden Euro. Auch die Netto-Liquidität im Automobilbereich entwickelte sich positiv und wurde auf ein sehr solides Niveau von 29,6 Milliarden Euro gesteigert. Ende 2020 hatte sie bei 26,8 Milliarden Euro gelegen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen aufgrund der notwendigen Zukunftsinvestitionen in neue Modelle und Technologien auf 4,0 (3,6) Milliarden Euro. Die F&E-Quote hatte im Vorjahreszeitraum aufgrund des pandemiebedingt niedrigen Umsatzes bei 8,0 Prozent gelegen und sank im laufenden Jahr auf 7,7 Prozent. Die erhöhte Investitionsdisziplin und die verstärkte Nutzung von Konzernsynergien führten zu deutlichen Fortschritten bei den Sachinvestitionen. Diese gingen im Vorjahresvergleich um 7,8 Prozent auf 1,9 (2,1) Milliarden Euro zurück. Die Sachinvestitionsquote sank in der Folge deutlich auf 3,7 (4,7) Prozent und lag damit auch unter dem Niveau des Vorkrisenquartals aus 2019 (4,0 Prozent).

Ausblick 2021

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021 hebt der Volkswagen Kon-zerns seine Prognose für das Operative Ergebnis, den Netto-Cash-flow und die Netto-Liquidität an.

Der Konzern geht davon aus, dass die Auslieferungen an Kunden im Jahr 2021 – vorbehaltlich einer erfolgreichen Eindämmung der Covid-19-Pandemie – unter weiterhin herausfordernden Marktbedingungen deutlich über dem Vorjahr liegen werden. Herausforderungen ergeben sich insbesondere aus dem konjunkturellen Umfeld, der steigenden Wettbewerbs­intensi­tät, volatilen Rohstoff- und Devisenmärkten, der Absicherung der Lieferketten sowie aus verschärften emissionsbezogenen Anforderungen. Die Umsatz­erlöse des Volks­wagen Konzerns werden im Jahr 2021 voraussichtlich signifikant über dem Vorjahreswert liegen. Für das Operative Ergebnis rechnet der Konzern im Jahr 2021 mit einer operativen Umsatzrendite zwischen 5,5 und 7,0 %.

Im Konzernbereich Automobile wird bei voraussichtlich geringeren Liquiditätsabflüssen aus Diesel und deutlich höheren Effekten aus Mergers & Acquisitions-Aktivitäten mit einem gegenüber Vorjahr stark steigenden Netto-Cash-flow gerechnet, der zu einem deutlichen Anstieg der Netto-Liquidität führt. Die Planung beruht unverändert auf den derzeitigen Strukturen des Volkswagen Konzerns. Der angestrebte Erwerb sämtlicher in Umlauf befindlicher Aktien der Navistar International Corporation und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind in der Prognose des Volkswagen Konzerns nicht berücksichtigt.

(Quelle: Volkswagen AG)

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