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Vier Enzkreis-Kommunen starten gemeinsames Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen

22.6.2020 Heimsheim. Car-Sharing erfreut sich deutschlandweit steigender Beliebtheit. Mit Elektromobilen will die EnBW-Beteiligung ‚twist mobility‘ die Idee auch außerhalb der Ballungsräume verbreiten und startet mit den benachbarten Gemeinden Wurmberg, Wimsheim, Heimsheim und Mönsheim eine Entwicklungspartnerschaft.

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Am vergangenen Freitag unterschrieben die vier Bürgermeister einen entsprechenden Vertrag mit dem EnBW Startup.

Auf drei Jahre ist die Entwicklungspartnerschaft angelegt, für den jede Ortschaft mit einem Elektroauto vom Typ Renault Zoe Z.E. 50 und einer Ladesäule LS 4.0 von der EnBW ausgestattet wird.

Je nach Fahrweise bietet der fünftürige Kleinwagen mit großem Stauraum bei 136 PS Leistung und 140 km/h Höchstgeschwindigkeit bis zu 385 Kilometer Reichweite. Die Mietgebühr beträgt sechs Euro die Stunde oder maximal 45 Euro am Tag. Erst ab Kilometer 201 werden zusätzlich je 16 Cent berechnet. Der Zugang erfolgt über eine Smartphone-App, die Anmeldung kostet einmalig 10 Euro.

Zur Partnerschaft gehört auch die Auswertung der Nutzungsdaten, welche laut Tino Stutz, Kommunalberater der Netze BW für die Gemeinden Wurmberg und Mönsheim, „strengstens anonymisiert“ erfolgt. Wie viele Einwohner und Einwohnerinnen nutzen wie oft und zu welchen Uhrzeiten das Angebot und aus welchen Altersschichten kommen sie? Dienen die Fahrten eher kleinen Erledigungen im Ortsgebiet oder kommt es auch zu vielen Touren ins Umland oder sogar zu Fernstrecken?

„Bei Tests mit E-Mobilität in Privathaushalten gab es bereits eine Reihe von Überraschungen“, erläuterte Achim Häge, Kommunalberater der Netze BW für die Gemeinden Heimsheim und Wimsheim. „Die Erfahrungen aus dieser Partnerschaft dienen der Weiterentwicklung des Produktangebots und können die Kommunen beim Ausbau ihres eigenen Mobilitätsangebotes unterstützen.“

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Für die Bürgermeister Jürgen Troll (Heimsheim), Thomas Fritsch (Mönsheim), Mario Weisbrich (Wimsheim) und Jörg-Michael Teply (Wurmberg) ist die Elektromobilität ein Teil der Energiewende.

“Damit sie zum Erfolg wird, brauchen wir auch im ländlichen Raum entsprechende Mobilitätsangebote und flächendeckende Ladeinfrastruktur. Hierzu wollen wir vier Enzkreis-Kommunen unseren Anteil beitragen und handeln ganz bewusst als Vorreiter.“

Zum Leistungspaket der jeweiligen Kommune gehört zunächst die für den Betrieb erforderliche Hard- und Software, wie die Telematik oder die Einrichtung des Buchungssystems. Mithilfe von Kooperationen stellt ‚twist‘ marktübliche Services wie die Kunden-Hotline oder ein Schadensmanagement bis hin zum Ersatzfahrzeug sicher. Die junge Firma ist eine Ausgründung aus dem Innovationsbereich der EnBW in Kooperation mit dem Startup-Spezialisten Bridgemaker mit Sitz in Berlin. Sie gilt als erster nationaler Anbieter für elektromobilitätsbasiertes Fahrzeug-Sharing, der sich komplett an den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Städte und Gemeinden orientiert.

„Das Car-Sharing-Angebot der vier Enzkreis-Kommunen steht ab Herbst zur Verfügung“, so Stutz.

Interessenten finden unter www.twist-mobility.de weitere Details zur Anmeldung und zum Download der erforderlichen App, zusätzlich in den gängigen Stores möglich ist. Mithilfe der App erfolgen auch Registrierung, Führerscheinvalidierung sowie die Bezahlvorgänge. Jedes Elektrofahrzeug ist mit der EnBW mobility+ Ladekarte ausgestattet. Sie ermöglicht den kostenlosen Zugang zu über 40.000 Ladepunkten im größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Quelle: EnBW
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