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Veringenstadt hat eine Strom-Tankstelle

23.3.2018. Auch in Veringenstadt können ab sofort Fahrer von Elektroautos „tanken“. Am Donnerstag nahmen Bürgermeister Armin Christ und EnBW Kommunalberater Rico Goede auf dem neu gestalteten Engelplatz eine innovative Stromladesäule in Betrieb. An der lassen sich gleichzeitig zwei sogenannte ‚Pedelecs‘ nachladen. Außerdem enthält sie einen WLAN Hotspot, der freies Internet im Umkreis von gut 50 Metern bietet.

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Die Elektromobilität ist stark im Kommen. In großen Teilen des Landkreises Sigmaringen und auch im Laucherttal sei ist die Verbreitung öffentlich zugänglicher Ladesäulen laut Armin Christ aber noch sehr überschaubar.

„Mir ist bekannt, dass gerade vieles in Bewegung ist und ich freue mich, dass wir jetzt ganz vorne mit dabei sind.“ Außerdem hat er beobachtet, dass auch immer mehr Radfahrer „mit eingebautem Rückenwind“ unterwegs seien. „Je mehr sich unser Angebot herumspricht, desto mehr nutzen es vielleicht zu einem Zwischenstopp“.

Autofahrern stehen zwei Wechselstrom-Anschlüsse mit bis zu 22 Kilowatt, Radlern ein Schuco-Stecker mit 3,7 kW Leistung zur Verfügung. Der Zugang erfolgt mithilfe der handelsüblichen RFID-Karten und sollte sogar bei Besuchern aus dem Ausland problemlos funktionieren. „Eine Stunde Laden reicht bei einem E-Mobil in der Regel für 100 Kilometer Reichweite“, erläuterte dazu EnBW Kommunalberater Rico Goede.

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In dieser Zeit ließen sich Einkäufe und Erledigungen auf dem Rathaus erledigen „oder einfach kurz im Internet die neuesten Nachrichten abrufen“. Auf sein Anraten hatte sich die Stadt zunächst noch um eine Förderung durch das Bundesverkehrsministerium und im November 2017 schließlich die Zusage erhalten. Breits bei der Umgestaltung des Platzes hatte die Stadt vorsorglich einen Standort für die Ladesäule eingeplant. „Mit Unterstützung des Bauhofs ging es dann richtig flott“, freute sich der Bürgermeister.

Um an das „kostenlose Surfvergnügen zu kommen, genügt die Bestätigung der AGB beim Einwählen. Einmal angemeldet erhält man automatisch Zugang an allen anderen von der EnBW eingerichteten Hotspots – das sind im Moment weit über 500 in Deutschland, einige davon in der Sigmaringen Innenstadt. Nach 30 Tagen ist die Neuanmeldung erforderlich.

Hintergrund:

Einen Meilenstein für öffentliches WLAN in Kommunen bedeutete die Abschaffung der sogenannten „Störerhaftung“ durch den Bundestag im vergangenen Jahr. Beim Modell in Veringenstadt bleiben mögliche Risiken für Städte und Gemeinden allerdings generell beim Betreiber, also der EnBW. Bestimmte Inhalte – zum Beispiel volksverhetzende – würden deshalb geblockt. Ausdrücklich ermöglicht habe man die Nutzung diverser Dienste wie What’s App, Facebook oder gar gesicherte VPN-Verbindungen.

Quelle: EnBW
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