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Vattenfall und die Frankfurt Energy Gruppe testen neue Vermarktungswege für Solar und Batterien

9.3.2018. Vattenfall übernimmt die Vermarktung eines 1-Megawatt (MW)-Batteriespeichers für die Frankfurt Energy Gruppe, den das Unternehmen derzeit an seinem bestehenden 2,8-MW-Solarpark Großenhain nördlich von Meißen errichtet und der in Kürze in Betrieb gehen wird.

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Neben der reinen Vermarktung des Batteriespeichers haben sich beide Partner zum Ziel gesetzt, neue Varianten in der Vermarktung der Kombination aus erneuerbarer Erzeugung und Speicherkapazität zu erproben. Vor dem Hintergrund sinkender Fördersätze für erneuerbare Energien wollen Vattenfall und die Frankfurt Energy Gruppe neue Vermarktungs-Szenarien entwickeln, die künftig die Wirtschaftlichkeit von Kombinationen aus Erzeugung und Speichern stärken.

Die Erzeugung von erneuerbaren Energien ist bislang geprägt durch den Anspruch auf Zahlungen aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Die jüngsten Ausschreibungsergebnisse insbesondere für Solarenergie zeigen, dass sich der Trend zu weiter sinkenden Vergütungen fortsetzt, hin zu einem Szenario, in dem Neuanlagen flächendeckend ohne finanzielle Förderung auskommen müssen. Ihre Refinanzierung wird dann den langfristigen Preisrisiken auf dem Strommarkt unterliegen.

„Als langjährig tätige Firmengruppe im Bereich der Solarenergie sehen wir eine zunehmende Attraktivität der Kombination von Photovoltaik-Parks mit Batteriespeicheranlagen“, sagt Dirk Göhringer von der FEH-Geschäftsleitung. „Der sich weiter fortsetzende Trend zu sinkenden Vergütungen für die Erzeugung von erneuerbarem Strom eröffnet hier neue Chancen, die weit über die gemeinsame Nutzung (Kollokation) der lokalen Infrastruktur wie Netzanschluss, bauliche Einrichtungen oder Trafos hinausgehen. Dies werden wir an unserem Praxisprojekt Großenhain erproben.“

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„Wir werden den Batteriespeicher zunächst für den Primärregeleistungsmarkt optimieren und dort vermarkten“, sagt Christine Lauber, Director Sales, Origination der Vattenfall Energy Trading GmbH. „Im nächsten Schritt entwickeln wir gemeinsam mit unserem Kunden komplexere Vermarktungsmöglichkeiten.

Hier sind verschiedene Szenarien denkbar, beispielsweise die zeitliche Anpassung der Produktion des Solarparks je nach Preisanreiz auf dem Spotmarkt, die Regelleistungsvermarktung mit kombiniertem Einsatz beider Asset-Arten, die Einhaltung einer An- oder Abfahrrampe des Parks oder die Glättung von Leistungsspitzen“, so Lauber.

In jedem Fall erfordern diese Optionen im späteren Betrieb komplexe und integrierte Betriebsführungsmodelle, die über eine örtliche Optimierung hinausgehen und eine flexible Anpassung an das Marktumfeld ermöglichen.

(Quelle: Vattenfall)
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