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„Tanken“ an der Straßenlaterne in Mühlingen

8.10.2018 Mühlingen. Mühlingen macht bei der Elektromobilität Nägel mit Köpfen. Am Donnerstagnachmittag nahmen Bürgermeister Manfred Jüppner und EnBW-Kommunalberater Stephan Einsiedler dazu in der Hauptstraße eine innovative Ladesäule vom Typ SM!GHT in Betrieb. Die bietet außerdem eine sparsame LED-Beleuchtung und erhebt Umweltdaten der Umgebung.

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Zwei Wechselstrom-Anschlüsse des Typs 2 mit bis zu 22 Kilowatt Leistung stehen Elektromobilisten auf dem Parkplatz vor der Sparkasse zur Verfügung. Die Ladedaten lassen sich auf einem Display bequem mitverfolgen. „Damit wird das Netz an öffentlichen und privaten Strom-Tankstellen in der Region dichter“, freut sich Manfred Jüppner. Der Standort in Mühlingen liege zentral auf der Strecke zwischen Stockach und Meßkirch oder Tuttlingen, wo das Netz bisher noch „ziemlich löchrig“ sei. Einen „Riesen-Andrang“ erwarte er in der nächsten Zeit zwar nicht, „aber als Gemeinde war es uns aktuell auch wichtig, ein klares Zeichen zu setzen.“

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Eine Stunde reiche bei moderneren Fahrzeugen schon für rund 100 Kilometer Reichweite erläuterte Stephan Einsiedler. Der Zugang zum elektrischen Kraftstoff erfolgt über das Smartphone mithilfe der mobility+ App der EnBW oder mit handelsüblichen RFID-Karten. Deshalb sollte das „Tanken“ sogar bei Touristen aus dem Ausland problemlos funktionieren.

Im Herbst 2017 hatte der Gemeinderat der Installation einer Lademöglichkeit im Gemeindegebiet zugestimmt. Der Standort wurde wegen der zentralen Lage und der relativ einfachen Umsetzbarkeit gewählt, so der Bürgermeister. Angesichts der doch „spürbaren“ Investitionssumme sei man gerne dem Rat von Stephan Einsiedler gefolgt, Fördermittel zu beantragen. „Nach Erhalt der Zusage des Bundesverkehrsministeriums ging es mit Unterstützung der Netze BW, die den Netzanschluss herstellte und die Baumaßnahme koordinierte, dann richtig flott“.

Quelle: EnBW
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