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SEAT Werk in Martorell setzt auf EffiBOTs

8.5.2021. Im SEAT Werk im spanischen Martorell wird weiter an der Entwicklung und Anwendung digitaler Tools und Lösungen gearbeitet. Sie sollen die Fabrik intelligenter und digitaler machen und sie besser vernetzen.

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Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen zwei autonome mobile Roboter in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um kollaborative Roboter (Cobots), die sich an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen, um sie unter anderem bei der Beförderung von Teilen zu unterstützen.

SEAT ist der erste Automobilhersteller in Spanien, der eine neue Art von Cobots, sogenannte EffiBOTs, einsetzt. Sie sollen sich an die Produktionsprozesse anpassen und das Ressourcenmanagement sowie den Transport zwischen den unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens optimieren.

Herbert Steiner, Vorstand für Produktion und Logistik, bestätigt: „Dank der autonomen mobilen Roboter sind wir innerhalb des Automobilsektors bei Innovationen führend. Außerdem sind sie ein gutes Beispiel dafür, wie Roboter mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten können, um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Ihre Integration trägt dazu bei, effizienter, flexibler, agiler sowie wettbewerbsfähiger zu werden.“

EffiBOT: der intelligente Roboter

Der EffiBOT ist ein von dem französischen Unternehmen Effidence entwickelter Roboter. SEAT hat gemeinsam mit Effidence daran gearbeitet, die Funktionen des Roboters an die Prozesse des Werks in Martorell anzupassen. Er analysiert seine Umgebung mithilfe von Sensoren permanent rundum, also im Winkel von 360 Grad. Dadurch ist er beispielsweise in der Lage, einer Person zu folgen, die seinen Touchscreen berührt hat.

Auf seinem Weg durch die Fabrik benötigt er darüber hinaus keine weitere Unterstützung, selbst wenn andere Personen oder Objekte seinen Weg kreuzen. Der EffiBOT unterstützt die Mitarbeiter unter anderem, indem er schwere Lasten bewegt: Er kann für die Fahrzeugmontage benötigte Teile aller Art mit einem Gewicht von bis zu 250 kg tragen und Lasten bis zu 500 kg ziehen.

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Während der Testphase setzt das Unternehmen zwei EffiBOTs ein, die Anzahl könnte künftig jedoch noch erhöht werden. Im Unterschied zu den fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF oder auch AGV: Automated Guided Vehicles), die ein Leitsystem für einen korrekten Betrieb benötigen, sind autonome mobile Roboter (AMR) wie der EffiBOT in der Lage, ihre Umgebung selbstständig zu erkennen. So können sie ihre eigene Route bis zum vorgegebenen Zielort festlegen und möglichen Hindernissen ausweichen.

Ein Symbol für die Industrie 4.0

Zusätzlich zu den EffiBOTs werden in Martorell derzeit etwa 20 weitere kollaborative Roboter in den verschiedenen Montagebereichen eingesetzt. Zum Beispiel die „Cobots“, die die Schriftzüge an den Modellen SEAT Ibiza und SEAT Arona anbringen. Sie stehen sinnbildlich für die Transformation des Werks hin zu einer Smart Factory.

In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen überall in der Produktion technologische Innovationen für die Logistik genutzt. Dazu zählen neben den EffiBOTs und anderen kollaborativen Robotern sowie fahrerlosen Transportfahrzeugen, die sich in Innen- und Außenbereichen bewegen, beispielsweise auch Drohnen.

Zusammen mit einem effizienteren Datenmanagement durch die Anwendung von künstlicher Intelligenz, Big Data oder Blockchain tragen sie alle dazu bei, effizientere, flexiblere und agilere Prozesse zu ermöglichen.

Koordiniert wird all dies von einem eigenen Innovationsteam innerhalb der SEAT S.A., das sich aus Personen verschiedener Bereiche zusammensetzt und an neuen Projekten für die Industrie 4.0 arbeitet.

SEAT Werk in Martorell setzt auf EffiBOTs (Quelle: SEAT)

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