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Mercedes-Benz Cars stellt strategische Weichen für Elektro-Offensive in der Produktion

1.2.2017 Stuttgart. Mercedes-Benz Cars geht den nächsten Schritt in der Umsetzung seiner Elektro-Offensive: Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Elektrofahrzeuge der Produktmarke EQ produzieren und damit zum Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober-und Luxusklasse entwickelt.

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Künftige EQ-Modelle sollen in die Serienproduktion der bestehenden Mercedes-Benz Werke auf vier Kontinenten integriert werden. Die neuen Elektrofahrzeuge werden auf einer eigens für batterieelektrische Modelle entwickelten Architektur basieren, die in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist. An welchen Standorten innerhalb des Produktionsnetzwerks weitere EQ-Modelle vom Band laufen, wird abhängig von der Marktnachfrage entschieden.

„Mercedes-Benz Cars setzt seine Offensive für die Produktion von Elektrofahrzeugen innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks fort. Damit nutzen wir die Chancen der Elektromobilität optimal und begrenzen den Investitionsbedarf deutlich. Wir haben weltweit frühzeitig in die Flexibilität und technische Ausstattung mit zukunftsweisenden Industrie 4.0-Lösungen investiert. Mit Bremen, Rastatt, Sindelfingen und dem smart Standort Hambach verfügen wir nun über vier Kompetenzzentren zur Produktion von Elektro-Fahrzeugen“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Damit haben alle drei deutschen Pkw-Werke eine Schlüsselrolle für die Elektromobilität im globalen Produktionsnetzwerk. Bremen, Rastatt und Sindelfingen stehen damit sowohl was das Produktionsportfolio als auch die Innovationsfähigkeit angeht auf einem wettbewerbsfähigen Fundament und bieten den Beschäftigten gute Perspektiven für die Zukunft.

„Wir begrüßen die getroffenen Entscheidungen sehr. Es ist zentrales strategisches Ziel des Gesamtbetriebsrats, dass die deutschen Werke an der Elektrostrategie des Unternehmens teilhaben. In den gerade für die bestehenden Aufbauwerke getroffenen Investitions- und Produktentscheidungen sehen wir wichtige Meilensteine auf diesem Weg“, so Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler AG. „Nicht nur die Elektromobilität, auch die zunehmende Digitalisierung wird die Aufgaben und Arbeitsplätze der Beschäftigten – ja ganze Berufsbilder – verändern. Damit die Mannschaft da engagiert mitgeht, sich qualifiziert und weiterentwickelt braucht es einen sicheren Rahmen. Das heißt, es muss klar sein, dass die Arbeitsplätze trotz aller Herausforderungen sicher sind. Das verlangt seitens des Unternehmens Zusagen für Investitionen, für Entwicklungs- und Fertigungsumfänge.“

Qualifizierung in den Kompetenzzentren

Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz und smart verfügt über fundierte Erfahrung in der Integration von Elektrofahrzeugen in die Serienproduktion. So läuft seit April 2014 die B-Klasse Electric Drive im Mercedes-Benz Werk Rastatt auf derselben Linie wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vom Band. Bereits 2007 hat smart als Pionier der E-Mobilität ein batterieelektrisch betriebenes Fahrzeug auf den Markt gebracht. Noch in diesem Jahr wird die vierte Generation des smart fortwo electric drive als Coupé und Cabrio auf der gleichen Linie mit den konventionellen Antrieben gestartet.

Auch die neuen Elektrofahrzeuge der Produktmarke EQ sollen in den bestehenden Werken als weitere Antriebsvariante in die laufende Serienfertigung integriert werden. Innovative und zukunftsweisende Produktionstechnologien stellen dabei neue Anforderungen an die Mitarbeiter, für die sie intensiv geschult werden. Geplant sind spezielle Qualifizierungsprogramme, etwa im Bereich Hochvolttechnologie unter Produktionsbedingungen. Auch die Nachwuchskräfte werden schon in der Ausbildung auf den Umgang mit Zukunftstechnologien vorbereitet.

Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars

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Alle Aktivitäten rund um die Elektromobilität fasst Mercedes-Benz Cars unter der neuen Produktmarke EQ zusammen und zeigt mit dem Concept EQ einen konkreten Ausblick auf eine völlig neue Fahrzeuggeneration. Bis 2025 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn Elektro-Pkw auf den Markt bringen: in allen Segmenten von smart bis zum großen SUV. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird. Das hängt natürlich auch von der Entwicklung der Infrastruktur und der Kundenpräferenzen ab. Die Produktmarke EQ ist ein elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie für die Mobilität der Zukunft, die unter dem Begriff CASE zusammengefasst wird. Die vier Buchstaben stehen für die strategischen Säulen Vernetzung, autonomes Fahren, flexible Nutzung und elektrische Antriebe, die das Unternehmen konsequent vorantreibt und intelligent verbindet.

TecFabrik und Elektrik/Elektronik Integrationszentrum (EIZ)

Um eine führende Rolle bei künftigen Produkten und Produktionstechnologien einzunehmen, hat Mercedes-Benz die Abteilungen Design, Entwicklung, Vertrieb, Einkauf und Produktion über die TecFabrik in Sindelfingen verzahnt. Die verschiedenen Disziplinen arbeiten schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung eng zusammen. Dabei spielt die durchgängige Digitalisierung eine wichtige Rolle: Sie schafft die Voraussetzungen für eine hochflexible Produktion und die zunehmende Individualisierung der Fahrzeuge nach Kundenwunsch. Im Kontext von Industrie 4.0 und „smart factory“ sind alle Mercedes-Benz Werke miteinander vernetzt, sodass ein zentraler Zugriff auf Daten und Prozesssteuerung möglich ist.

Eine weitere gemeinsame Initiative von Produktion und Entwicklung ist das neue Elektrik/Elektronik Integrationszentrum (EIZ). Ziel ist es, die Elektrik/Elektronik-Architektur von Mercedes-Benz Fahrzeugen auf künftige Herausforderungen vorzubereiten, die aus elektrischen Antrieben, vernetzten Fahrzeugen, dem autonomen Fahren und flexiblen Nutzungskonzepten entstehen. Dazu ziehen gemischte Teams aus beiden Fachbereichen in das EIZ, das am Standort Sindelfingen entstehen soll.

Kulturwandel in der Produktion

Mit dem digitalen Wandel und der Ausrichtung auf Zukunftstechnologien verändert sich auch die Arbeitskultur in der Produktion. Die Variantenvielfalt durch verschiedene Antriebstechnologien erfordert eine hochflexible Produktion, bei der der Mensch mit seinen haptischen und kognitiven Fähigkeiten im Mittelpunkt steht. Durch ein intelligentes Miteinander von Mensch und Roboter wird der Automatisierungsgrad reduziert, die Arbeitsplätze in der Produktion ergonomisch optimiert und dabei gleichzeitig die Gesunderhaltung der Mitarbeiter gefördert.

Über CASE

CASE – diese Buchstaben prägen die Zukunft von Mercedes Benz Cars. Sie stehen für die strategischen Säulen Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric), die das Unternehmen intelligent miteinander verbindet. Schon heute nimmt Mercedes Benz Cars in allen vier Bereichen eine führende Rolle ein. So steht im Zentrum für alle Aktivitäten im Bereich Vernetzung die digitale Marke Mercedes me, die den Kunden per App, Website oder direkt im Auto Zugang zu einem umfassenden und personalisierten Dienstleistungsangebot gibt. Auf dem Weg zum autonomen Fahren treibt Mercedes Benz seit Jahren die Entwicklung intensiv voran und setzt dabei immer wieder Maßstäbe. Dafür nutzen die Mercedes Ingenieure die sogenannte Sensor Fusion. Die Daten unterschiedlicher Sensoren wie Kameras, Ultraschall und Radar werden intelligent verknüpft und ausgewertet. Auch beim Thema Sharing ist der Erfinder des Automobils mit car2go Vorreiter. Mit rund zwei Millionen Nutzern ist das Unternehmen größter Anbieter weltweit beim free-floating Carsharing. Bei der Elektrifizierung des Antriebsstrangs folgt Mercedes-Benz einem ganzheitlichen Ansatz und entwickelt neben der Marke EQ mit einer Fahrzeugfamilie auch ein ganzheitliches Ökosystem, das neben dem reinen Fahrzeug ein umfassendes Angebot rund um die Elektromobilität enthält. Dieses reicht von intelligenten Services über Energiespeicher für private und gewerbliche Kunden sowie Ladetechnologien wie dem induktiven Laden bis hin zum nachhaltigen Recycling. Um die Weiterentwicklung aller vier Säulen gleichermaßen voran zu treiben, sind die Aktivitäten in einer neuen Organisationseinheit gebündelt.

Über Mercedes-Benz Cars Operations

Mercedes-Benz Cars Operations verantwortet die Pkw-Produktion an weltweit 29 Standorten innerhalb eines flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks mit rund 78.000 Beschäftigten. Dazu gehören die zentralen Funktionen Produktionsplanung, Technologiefabrik, Logistik und Qualitätsmanagement. Im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz Cars mehr als zwei Millionen Pkw der Marken Mercedes-Benz und smart produziert und damit den sechsten Rekord in Folge eingefahren. Das Netzwerk orientiert sich an den Produktarchitekturen Frontantrieb (Kompaktwagen) und Heckantrieb (zum Beispiel S-, E- und C-Klasse) sowie den SUV- und Sportwagenarchitekturen. Dazu kommt ein Produktionsverbund für den Powertrain (Motoren, Getriebe, Achsen, Komponenten). Im Mittelpunkt eines jeden Architektur-Produktionsverbunds steht ein Lead-Werk, das als Kompetenzzentrum für Neuanläufe, Technologie und zur Qualitätssicherung dient. In der täglichen Arbeit liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung sowie der Weiterentwicklung von modernen Fertigungsverfahren, die eine effiziente, flexible und umweltfreundliche Produktion künftiger Hightech-Fahrzeuge in typischer Mercedes-Benz Qualität ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem Know-how, deren Arbeit durch eine gezielte ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes sowie durch eine intelligente Automatisierung unterstützt wird. Neben eigenen Produktionswerken setzt Mercedes-Benz im Rahmen des Wachstumskurses verstärkt auf Kooperationen.

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