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Ladesäule in Adelsheim

8.11.2019 Adelsheim. Die „Reichweiten-Angst“ für Elektroauto-Fahrer gehört jetzt der Vergangenheit an. Zumindest in Baden-Württemberg, wo in den vergangenen Monaten ein flächendeckendes Ladenetz aufgebaut wurde:

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In einem Zehn-Kilometer-Raster erstreckt sich im gesamten Land eine zuverlässige Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit mehr als 450 Ladesäulen – Wechselstrom-Ladesäulen mit bis zu 22 Kilowatt wie auch so genannte Schnelllader mit 50 Kilowatt Ladeleistung. Ein Konsortium aus 77 Stadtwerken und Versorgern sowie drei Kommunen hatte unter Führung der EnBW seine Kräfte gebündelt und das Landesprogramm „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) erfolgreich umgesetzt.

Über eine solche kürzlich in Adelsheim beim Roßparkplatz an der B 292 errichtete Schnellladesäule freut sich daher auch Adelsheims Bürgermeister Wolfram Bernhardt. Die neue Ladestation bietet zwei Gleichstrom-Anschlüsse mit je 50 Kilowatt sowie einen mit bis zu 43 Kilowatt Leistung für das Wechselstrom-Laden. Bereits nach einer Viertelstunde ‚Tanken‘ lassen sich mit fast jedem modernen Elektromobil wieder an die 100 Kilometer zurücklegen. Nutzer profitieren außerdem davon, dass die Ladekabel über alle drei gängigen Steckertypen (CCS-, CHAdeMO- und Typ 2-Stecker) verfügen und fest an den Säulen angebracht sind.

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„Gerade im ländlichen Raum ist ein dichteres Netz an Lademöglichkeiten eine wichtige Voraussetzung, dass sich die Menschen für ein Elektrofahrzeug entscheiden. Deshalb forciert das Land den Ausbau der Ladeinfrastruktur, das – ebenso wie die EnBW und ihre Konsortialpartner – das Ziel verfolgt, eine umwelt- und klimaschonende Mobilität zu ermöglichen“, betonte Bernhard Ries, Kommunalberater der EnBW.

Der Zugang zu den Ladepunkten erfolgt am einfachsten mit der „EnBW mobility+ App“ oder mithilfe handelsüblicher RFID-Karten, die auch bei Nutzern aus dem europäischen Ausland verbreitet sind. Die App eröffnet laut Ries den Zugang zum größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz: über 30.000 Ladepunkte werden in der App gebündelt. Ferner lotst die App zu freien Anschlüssen und bietet Nutzern von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor eine Simulation, ob die Nutzung eines E-Mobils sinnvoll wäre.

Quelle: EnBW
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