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innogy Anteil wird an E.ON übertragen

17.9.2019. „Brüssel hat heute den Weg freigemacht für die „neue RWE“. Das macht uns zu einem global führenden Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Mit jährlichen Investitionen von 1,5 Milliarden Euro netto wollen wir diese Position festigen und weiter ausbauen. Diese Aufgabe nehmen wir jetzt mit voller Kraft in Angriff.

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Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE AG

Mit der heutigen Entscheidung zur Freigabe der Transaktion von RWE und E.ON macht dieEU-Kommission den Weg frei für eine der bedeutendsten Transformationen der deutschen Industriegeschichte. Im Zentrum steht der Tausch von Unternehmenswerten zwischen RWE und E.ON mit einem Gesamtwert von mehr als 40 Mrd. €.

„Die Vereinbarungen zwischen RWE und E.ON werden die Energiewende maßgeblich voranbringen, weil sie die Stärken beider Unternehmen bündeln und eine Fokussierung auf die jeweiligen Wertschöpfungsstufen ermöglichen“, betont Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.

Die „neue RWE“ fokussiert sich künftig vor allem auf die Stromerzeugung, die zunehmendauf regenerativen Energien basieren wird. Das Unternehmen verfügt vom Start weg über ein Portfolio Erneuerbarer Energien mit einer installierten Leistung von mehr als 9.000 Megawatt. Und die Pipeline für die weitere Stärkung dieses Geschäftsfelds ist gut gefüllt. In den Ausbau sollen jährlich 1,5 Mrd. € netto investiert werden.

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Damit will RWE die exzellente Startposition als ein global führendes Unternehmen bei den Erneuerbaren Energien – bei Offshore-Wind von Beginn an weltweit die Nummer 2 – konsequent ausbauen. „Größe spielt eine wesentliche Rolle, um im internationalen Wettbewerb bei den Erneuerbaren Energien erfolgreich zu sein. Wir haben die erforderliche Schlagkraft für diesen Markt: finanziell, strategisch und personell“, hebt RWE Finanzvorstand Markus Krebber hervor.

Bereits in der ersten Jahreshälfte hatte RWE alle notwendigen kartellrechtlichen Freigaben für ihren Teil der im März 2018 geschlossenen Vereinbarungen erhalten. Nach der Entscheidung der Brüsseler Kartellbehörde erfolgt die Transaktion nun in zwei Schritten: Zunächst wird der RWE Anteil an innogy (76,8 %) an E.ON übertragen. Im Gegenzug erhält RWE eine Beteiligung von 16,7 % an E.ON. Damit verbunden ist ein Mandat im Aufsichtsrat, das Rolf Martin Schmitz wahrnehmen soll.

Des Weiteren gehen vereinbarungsgemäß alle wesentlichen E.ON-Aktivitäten im Bereich regenerative Energien sowie die E.ON-Minderheitsbeteiligungen an den Kernkraftwerken Emsland und Gundremmingen zum 30. September auf RWE über.

Im Anschluss kommen von innogy das vollständige Erneuerbare-Energien-Geschäft, das Gasspeichergeschäft und der Anteil an der österreichischen Kelag zu RWE. Diese Übertragungen erfolgen so schnell wie möglich im nächsten Jahr. E.ON wird zudem einen finanziellen Ausgleich im Wert von 1,5 Mrd. € von RWE erhalten.

Rolf Martin Schmitz erklärt: „RWE hat in ihrer über 120-jährigen Geschichte immer wieder bewiesen, dass wir neue Entwicklungen auf den Energiemärkten vorantreiben und innovative Technologien zur Marktreife bringen können. Mit dieser Kraft, Erfahrung und Entschlossenheit gehen wir jetzt ein neues, aufregendes Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte an.“

RWE Zentrale Essen
RWE Zentrale Essen (Foto: RWE)
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