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In Deutschland wohnen die meisten Morgenmuffel

20.4.2018. Über die Hälfte der Deutschen möchte sich morgens, wenn der Wecker klingelt, einfach noch einmal umdrehen und weiterschlafen.

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Das behaupten 55 Prozent der Befragten einer Studie von E.ON und Kantar EMNID von sich, rund ein Drittel (31 Prozent) will sogar in der ersten Stunde nach dem Aufstehen nicht angesprochen werden.

Die unangefochtene europäische Nation der Frühaufsteher ist dagegen Rumänien, dort sind 40 Prozent der Befragten nach dem Aufstehen voller Tatendrang und wollen sofort in den Tag starten. Das ist einsame Spitze, denn die Franzosen folgen (vielleicht nach einem ganz schnellen Frühstück mit Croissant und kleinem Kaffee) mit nur 29 Prozent auf dem zweiten Platz.

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Deutschland findet sich gemeinsam mit Schweden (jeweils 17 Prozent) und Großbritannien sowie Tschechien (jeweils 16 Prozent) in Sachen frühem Vogel, der den Wurm fängt, auf den letzten Plätzen wieder.

Apropos Vögel: Die produktivsten Nachteulen arbeiten in der Türkei. 18 Prozent der Befragten sind dort nachtaktiv. Die Rangliste für Aktivität am Abend führen die Schweden mit 23 Prozent an. In beiden Disziplinen halten, kaum überraschend, die Frühaufsteher aus Rumänien die Rote Laterne in der Hand. Nur zehn (abends), beziehungsweise fünf Prozent (nachts) von ihnen fühlen sich um diese Zeit noch fit.

Diese Ergebnisse sind Teil der Studie „Wohnen in Europa 2018“. E.ON und Kantar EMNID befragten dazu 10.000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn.

E.ON Zentrale in Essen
E.ON Zentrale in Essen
(Foto: E.ON)
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