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Großforschungseinrichtung ESS wählt E.ON als Partner für nachhaltige Energieversorgung

19.3.2018. Großauftrag für E.ON in Schweden: Die Europäische Spallationsquelle für Neutronenforschung (ESS) im schwedischen Lund hat E.ON als Energiepartner gewählt. Bestandteil der Kooperation sind Energielösungen wie Kühlung, Druckluft und die Rückgewinnung überschüssiger Energie sowie die Versorgung der Großforschungseinrichtung mit erneuerbarer Energie.

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Die Partnerschaft ist für die gesamte Dauer der Forschung bis zum geplanten Ende im Jahr 2065 angelegt.

Im Zuge des europäischen Prestigeprojekts ESS entsteht die stärkste Neutronenquelle der Welt. Für eine Reihe von Wissenschaften wie Chemie, Biologie, Geophysik und Materialwissenschaften wird dort Grundlagenforschung betrieben werden. Die ESS wird seit 2015 von einem aus 15 Staaten bestehenden Europäischen Konsortium gebaut, finanziert und später betrieben.

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Die Forschungseinrichtung benötigt verschiedene Arten der Kühlung, woraus gleichzeitig Wärme für das Fernwärmenetz von Lund erzeugt wird. Die von ESS abgegebene Wärme kann bis zu 20 Prozent des Fernwärmebedarfs der 90.000-Einwohner-Stadt decken. ESS und E.ON werden darüber hinaus weitere Konzepte entwickeln, um überschüssige Energie aus der Forschung sinnvoll einzusetzen.

„Mit der Energierückgewinnung haben wir eine effiziente Lösung gefunden, die für unseren Partner ESS maßgeschneidert ist und gleichzeitig ein Beispiel für die Entwicklung nachhaltiger Städte gibt“, sagt Bernd Schumacher, CEO von E.ON Connecting Energies. „Dieses intelligente Konzept können wir umsetzen, weil unser Partner ESS wie auch E.ON auf nachhaltige Energieversorgung setzt und Energieverschwendung nicht zulässt.“

„Nachhaltigkeit ist einer der Kernwerte von ESS. Wir wollen einen neuen Standard für große Wissenschaftseinrichtungen setzen. Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel zu erreichen. E.ON wird ESS als hervorragender Partner dabei unterstützen, eines der umweltfreundlichsten Forschungszentren der Welt zu werden“, sagte John Womersley, Generaldirektor von ESS.

E.ON Zentrale in Essen
E.ON Zentrale in Essen
(Foto: E.ON)
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