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Erweiterung des Presswerks: Volkswagen spart 9.000 Lkw-Fahrten zum E-Standort Zwickau

6.5.2021. Volkswagen hat im E-Auto-Werk Zwickau die Erweiterung seines Presswerks offiziell in Betrieb genommen. Ab sofort wird die komplette Außenhaut für die in Zwickau gefertigten sechs Elektro-Modelle vor Ort gepresst.

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Die Investition in Höhe von 74 Millionen Euro trägt dazu bei, die CO2-Bilanz von ID.3 und ID.4 weiter zu verbessern. Der Effekt ist beachtlich: Mehr als 9.000 direkte Lkw-Fahrten für den Karosseriebau und damit 5.800 Tonnen CO2 werden fortan jährlich eingespart. In der Fabrik entstehen dadurch 60 neue Arbeitsplätze. An der feierlichen Einweihung nahmen neben dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer auch Christian Vollmer, Vorstand Produktion und Logistik der Marke Volkswagen, Dr. Stefan Loth, Vorsitzender der Geschäftsführung Volkswagen Sachsen und Jens Rothe, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates bei Volkswagen Sachsen, teil.

Herzstück der Erweiterung ist die neue, 180 Tonnen schwere XL-Presse von Schuler. Sie gilt als eine der modernsten Pressen der Automobilindustrie weltweit. Ihre Presskraft liegt bei 6.900 Tonnen, aufgeteilt in fünf Stufen. Mit 10.800 Presshüben am Tag ist die 92 Meter lange, 22 Meter breite und 12 Meter hohe Presse sehr leistungsfähig. Ein entscheidender Grund dafür ist der Antrieb. Erstmalig wird im Volkswagen Konzern auf einen Mix aus konventioneller und Servo-Technik innerhalb einer Presse gesetzt. So vereinen sich in Zwickau die Vorteile beider Techniken: Durch die hohe Geschwindigkeit werden viele Teile gepresst, andererseits wird durch das sehr präzise Arbeiten höchste Qualität sichergestellt.

Zweitgrößtes Presswerk der Marke Volkswagen steht in Zwickau

Nach dem Stammwerk in Wolfsburg verfügt das Fahrzeugwerk Zwickau nun über das zweitgrößte Presswerk innerhalb der Marke Volkswagen. Im Schnitt wurden in Westsachsen in den vergangenen zehn Jahren rund 20 Millionen Teile pro Jahr produziert. Mit der neuen XL-Presse wird die Ausbringung bis Anfang 2022 auf bis zu 30 Millionen Teile pro Jahr gesteigert, die nach wie vor teilweise auch an andere Konzernstandorte geliefert werden.

Transformation des Standorts wird 2021 abgeschlossen sein

Zwickau spielt für den Systemwechsel in Richtung E-Mobilität eine Schlüsselrolle: Erstmals wird eine große Autofabrik mit Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro komplett auf die Elektromobilität umgerüstet. Alle Umbauten werden plangemäß in diesem Jahr abgeschlossen sein. Die Umstellung des Werks erfolgt seit 2018 schrittweise und im laufenden Betrieb. Seitdem wurden Karosseriebau, Lackiererei und Infrastruktur umfangreich modernisiert und erneuert. Unter anderem musste die gesamte Fördertechnik auf die Elektroautos vorbereitet werden. Zudem wurden beide Fertigungslinien in der Montage umgestellt. Mit nun rund 1.700 Robotern im Karosseriebau und der Montage, fahrerlosen Transportsystemen und vollautomatisierten Fertigungsprozessen zeigt Zwickau, wie eine zukunftsweisende Volumenproduktion von Elektroautos heute aussieht.

„Way to Zero“: Volkswagen auf dem Weg zur CO2-Neutralität

Mit dem „Way to Zero“ hat die Marke einen Masterplan für die emissionsfreie Mobilität für alle. Startpunkt dafür war 2020 die Markteinführung des ID.3. Dieses Jahr steht im Zeichen des globalen Roll-Outs des Weltautos auf MEB-Basis: dem ID.4. In den kommenden Jahren wird Volkswagen mit der ID.-Familie emissionsfreie Mobilität in allen Segmenten bieten. Bis 2025 will die Marke mindestens 1,5 Mio. E-Autos pro Jahr bauen und ihren CO2-Fußabdruck um 30 Prozent senken. Bis 2050 lautet das Ziel, komplett CO2-frei zu sein – bei den Produkten und als Unternehmen.

Volkswagen Konzern (Quelle: Volkswagen AG)

 

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