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EnBW Rettungsübung in der Nordsee

12.8.2021 Stuttgart/Emden. Was tun bei einem Notfall auf einer Windkraftanlage in 100 Meter Höhe, mitten im Meer, 100 Kilometer von der Küste entfernt? Diese Situation übte die EnBW in ihrem Offshore-Windpark Hohe See.

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Jochen Kolb plant als Fachkraft für Arbeitssicherheit die Rettungsübungen der EnBW: „Wir haben natürlich Notfallkonzepte, die jeder hier draußen in- und auswendig kennt. Trotzdem üben wir immer wieder Situationen auf See. Bei einem wirklichen Notfall muss jeder Handgriff sitzen.“

Kolb half bei der Übung an Bord des Serviceschiffs „Bibby Wavemaster Horizon“, bei der ein Techniker in der Gondel Symptome eines Herzinfarkts erlitt. Der alarmierte Rettungshubschrauber brachte den Notarzt zum Windpark.

Mit einer Seilwinde wurde der Patient, durch eine Puppe simuliert, mit dem Arzt in den Helikopter gezogen und an Land geflogen. Dann die Nachricht aus Emden: Der Helikopter ist sicher gelandet. Erleichterung bei Kolb: „Wir sind für den Ernstfall gut gerüstet. Jeder im Team hat richtig gehandelt.“

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Die EnBW betreibt vier Offshore-Windparks in der Ost- und Nordsee mit zusammen 976 Megawatt (MW). Der fünfte und größte Windpark „He Dreiht“ mit 900 MW soll 2025 in der Nordsee in Betrieb gehen. Für die Rettung in ihren Offshore-Windparks ist die EnBW selbst verantwortlich. „Auf See haben wir sehr hohe Sicherheitsstandards. Das zahlt sich aus: Unsere Techniker hatten bisher nur sehr wenige und wenn, dann leichte Unfälle“, sagt Ralf Neulinger, Leiter Produktion bei der EnBW.

Die Northern Helicopter GmbH steht rund um die Uhr mit einer Crew und einem Notarzt bereit für den Einsatz auf See. Für die Koordination ist die Gesellschaft für maritimes Notfallmanagement engagiert. Außerdem gibt es auf der „Bibby“ medizinisch geschultes Personal und ein Behandlungszimmer.

Digitale Hilfe kommt von der Telemedizin. Speziell ausgebildetes Personal in einem Krankenhaus kann zum Beispiel den Rettungsassistent vor Ort anleiten, ein EKG anzuschließen. Die Daten werden ins Krankenhaus übermittelt, sodass eine Diagnose selbst aus der Ferne gestellt werden kann.

Quelle: EnBW
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