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EnBW erreicht mit zweistelligem Ergebnisplus in 2019 ihr 2020-Umbauziel vorzeitig

26.3.2020 Stuttgart. Die EnBW hat auch im Geschäftsjahr 2019 ihre Neuausrichtung konsequent fortgesetzt und mit einem Ergebnisanstieg von 12,7 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro (Adjusted EBITDA) ihr Umbauziel vorzeitig erreicht.

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“Wir haben erneut erreicht, was wir uns vorgenommen haben“, sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux bei der Vorlage der Geschäftszahlen in Stuttgart. „Das bedeutet gleichzeitig, dass wir bereits ein Jahr früher das ambitionierte Ergebnisziel von 2,4 Milliarden Euro erreicht haben, das wir uns 2013 für das Jahr 2020 gesetzt haben. Erfreulich dabei ist, dass alle Segmente zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Mastiaux weiter: „Zudem haben wir mit unseren Akquisitionen und Fortentwicklungen in den Bereichen Erneuerbaren, E-Mobilität und Telekommunikation bereits greifbare Fortschritte in Richtung Ziele 2025 gemacht“.

Im aktuellen Umfeld der Corona-Pandemie habe das Unternehmen frühzeitig umfassende und bis dato sehr wirksame Gegenmaßnahmen eingeleitet, die den gesundheitlichen Schutz der Mitarbeiter einerseits und die sichere Versorgung mit Energie andererseits sicherstellen soll: “Unsere Mitarbeiter machen unter den erschwerten Bedingungen einen tollen Job. Die EnBW steht stabil”.

Das Ergebnis 2019 liegt im Rahmen der Jahresprognose von 2,35 bis 2,5 Milliarden Euro. Der Außenumsatz lag bei rund 18,77 Milliarden Euro, dies entspricht einem Minus von 9,9 Prozent gegenüber Vorjahr (20,82 Mrd. Euro), in erster Linie bedingt durch ein geringeres Handelsvolumen in Verbindung mit niedrigeren Preisen im Gasbereich. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 23.293, dies entspricht einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Das Geschäftsjahr 2019 war aus vielerlei Hinsicht ein intensives Jahr“, ergänzt Finanzvorstand Thomas Kusterer. „Wir haben früher als ursprünglich geplant Marktopportunitäten genutzt und durch den Kauf des französischen Projektentwicklers Valeco im Bereich der Erneuerbaren Energien und den Kauf der Kölner Plusnet im Telekommunikationsbereich Wachstumsinvestitionen vorgenommen“. Darüber hinaus seien die Offshore-Großprojekte Hohe See und Albatros im vorgesehenen Zeitplan und innerhalb des geplanten Kostenrahmens fertiggestellt worden. „Und es ist uns gelungen, in allen Geschäftssegmenten ein operatives Ergebnis innerhalb der prognostizierten Bandbreite zu erzielen,” so Kusterer.

Der Adjusted Konzernüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 stieg gegenüber dem Vorjahr um 348,5 Millionen Euro (+79,5 Prozent). Der Anstieg ist wesentlich auf die Bewertung von Wertpapieren (IFRS 9) zurückzuführen. Damit erzielte die EnBW für 2019 einen auf die Aktionäre der EnBW AG entfallenden Adjusted Konzernüberschuss von 787 Millionen Euro. Auf der diesjährigen Hauptversammlung wird die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Aktie vorgeschlagen.

Ausblick Geschäftsjahr 2020: Weitere Ergebnissteigerung im Visier

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die EnBW erneut ein deutliches Ergebniswachstum. „In diesem Jahr wird unser Adjusted EBITDA voraussichtlich in einer Bandbreite von 2,75 bis 2,9 Milliarden Euro liegen – das entspricht einer Steigerung von 13 bis 19 Prozent“, kündigte Thomas Kusterer für das laufende Geschäftsjahr an. „Vor allem bei den Erneuerbaren Energien rechnen wir durch unsere neuen Offshore-Windparks Hohe See und Albatros mit einer erneuten deutlichen Ergebnissteigerung.“ Auch ein weiterer Zubau und -kauf bei Onshore-Windparks und Photovoltaikanlagen werde sich positiv auswirken. Für das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien wird daher ein Ergebnis zwischen 825 und 925 Millionen Euro erwartet.

Der Geschäftsbereich Netze wird erwartungsgemäß rund 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro zum Ergebnis beitragen. Damit wächst der Anteil des regulierten und damit risikoärmeren Geschäfts der EnBW. Im Bereich konventionelle Erzeugung und Handel wird mit einem Ergebnis zwischen 425 bis 500 Millionen Euro gerechnet. Für die Vertriebe wird ein Ergebnis zwischen 325 und 400 Millionen Euro erwartet, verstärkt getrieben durch den Telekommunikationsbereich.

„Per heute hat die Corona-Krise noch keine signifikanten Auswirkungen auf unser operatives Geschäft“, erklärt Thomas Kusterer. „Je nach Dauer und Intensität der weiteren Entwicklungen kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es bei einzelnen Projekten zu Verzögerungen kommen könnte. Für eine genauere Aussage ist es aber noch zu früh.“

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Neues Wachstum in Richtung 2025

Mit Blick auf den erfolgreichen Abschluss der Strategie EnBW 2020 sagte Frank Mastiaux: „Wir haben uns nun die richtige Plattform und den Spielraum erarbeitet, in den kommenden Jahren noch stärker auf Wachstum umzuschalten“. Aus einer Position der wirtschaftlichen Gesundung heraus werde man nun die Weiterentwicklung des Unternehmens in Richtung des strategischen Horizontes 2025 vorantreiben.

Das wird in drei strategischen Geschäftsfeldern erfolgen, die zusammen bis 2025 für ein kräftiges Wachstum auf ein EBITDA von mehr als 3 Mrd. Euro sorgen sollen. Mastiaux: „Unsere neue Strategie ist sehr ambitioniert und stellt neue Anforderungen an Strukturen und Prozesse sowie die Fähigkeiten unseres Teams“. Internationalisierung, neue innovative Infrastruktur-Themen, Digitalisierung, all das in einem sehr dynamischen Umfeld des gesellschaftlichen Wandels, mache die konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens in seinen Kompetenzen, in seinen Prozessen und der Arbeitsweisen zu einem Muss. „Die EnBW setzt konsequent zum nächsten Sprung an. Als Unternehmen wollen wir weiterhin unsere aktuellen Ziele verlässlich erfüllen und verfolgen gleichzeitig für die Zukunft einen klaren Plan.“

Geschäftsjahr 2019: Entwicklung der einzelnen Bereiche

Das Adjusted EBITDA des Segments Vertriebe lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 294,3 Millionen Euro und erhöhte sich damit um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit Beginn des dritten Quartals trägt das Kölner Telekommunikations-Unternehmen Plusnet zum Ergebnis bei.

Das Geschäftsfeld Netze hat sich im Geschäftsjahr 2019 weiter positiv entwickelt. Das Adjusted EBITDA liegt bei 1.311,2 Millionen Euro und erhöhte sich damit um 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wesentlichen Einfluss auf die positive Ergebnisentwicklung haben die gestiegenen Erlöse aus Netznutzung, insbesondere aufgrund gestiegener erforderlicher Investitionen in die Versorgungssicherheit und -zuverlässigkeit der Netze.

Im Segment Erneuerbare Energien stieg das Adjusted EBITDA 2019 deutlich auf 482,8 Millionen Euro. Das entspricht einem starken Plus von 62,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Verbesserung ist zum einen auf die Ergebnisbeiträge der zum Jahresende 2018 in Schweden erworbenen Onshore-Windparks sowie auf insgesamt bessere Windverhältnisse bei den Onshore und Offshore Windparks in Deutschland zurückzuführen. Seit Beginn des dritten Quartals trägt zudem das französische Unternehmen Valeco zum Ergebnis bei. Der Offshore-Windpark Hohe See hat ab dem vierten Quartal 2019 zum Ergebnis beigetragen.

Das Segment Erzeugung und Handel erreichte im Geschäftsjahr 2019 ein Adjusted EBITDA von 383,8 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 10,9 Prozent. Hier wirkte, wie bereits erwartet, maßgeblich der Entfall von positiven Einmaleffekten, die das Ergebnis im Vorjahr geprägt hatten.

Die Investitionen des EnBW-Konzerns lagen mit 3,32 Milliarden 2019 deutlich über dem Vorjahresniveau (1,79 Mrd.). Im Wesentlichen ist dieser Anstieg auf die im zweiten Quartal 2019 erworbenen Unternehmen Valeco sowie der Kölner Plusnet zurückzuführen. Beide Unternehmen unterstützen die strategische Ausrichtung der EnBW. Weitere Investitionen flossen in die Fertigstellung der Offshore-Windparks EnBW Hohe See und EnBW Albatros. Von den gesamten Bruttoinvestitionen entfielen rund 85 Prozent auf Wachstumsprojekte in erster Linie in den Bereichen Netzausbau und Erneuerbare Energien.

Quelle: EnBW
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