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EnBW bestätigt Jahresprognose bei temporärem Ergebnisrückgang im ersten Quartal 2021

11.5.2021 Karlsruhe. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 bleiben die Ergebnisse der EnBW Energie Baden-Württemberg AG aufgrund temporärer Effekte unter dem Niveau des Vorjahres. Dies wird sich erwartungsgemäß im weiteren Jahresverlauf ausgleichen.

Der Geschäftsfeld „Systemkritische Infrastruktur“ (Netze) liegt mit einem Adjusted EBITDA von 378,4 Millionen Euro um 9,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der Ergebnisrückgang ist dabei wesentlich auf den für den Netzausbau erforderlichen gestiegenen Personalaufwand zurückzuführen.

Das Adjusted EBITDA des Segments „Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur“ (Erneuerbare Energien sowie Thermische Erzeugung und Handel) ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,9 Prozent zurück. Im Bereich Erneuerbare Energien verringerte sich das Adjusted EBITDA dabei um 12,2 Prozent auf 207,3 Millionen Euro. Vor allem die schlechten Windverhältnisse in diesem Frühjahr bei den Offshore- und Onshore-Windparks trugen zu diesem Rückgang bei. Im Bereich Thermische Erzeugung und Handel sank das Adjusted EBITDA in den ersten drei Monaten 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,4 Prozent. Hier belastete der Entfall positiver Bewertungseffekte aus dem Vorjahr, etwa aus der Gasspeicherbewertung, das Ergebnis temporär.

Die Investitionen des EnBW-Konzerns lagen im ersten Quartal 2021 mit 572,2 Millionen Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (300,4 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf die erfolgreiche Ersteigerung von Flächenrechten zum Bau von Offshore-Windparks in Großbritannien zurückzuführen. Von den Gesamtinvestitionen entfielen 78,1 Prozent auf Wachstumsprojekte, wie etwa den Ausbau der Erneuerbaren Energien oder den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität.

Kennzahlen des EnBW-Konzerns

Finanzielle und strategische Kennzahlen
in Mio. €
1.1.-
31.3.2021
1.1.-
31.3.2020
Veränderung
in %
1.1.-
31.12.2020
Außenumsatz¹
6.827,2
5.579,2
22,4
19.694,3
Adjusted EBITDA
814,1
944,8
-13,8
2.781,2
Anteil Intelligente Infrastruktur für Kund*innen am Adjusted EBITDA in Mio. €/in % ¹
116,2 / 14,3
78,7 / 8,3
47,6 / –
335,0 / 12,0
Anteil Systemkritische Infrastruktur am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %
378,4 / 46,5
416,4 / 44,1
-9,1 / –
1.346,6 / 48,4
Anteil Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %¹
373,4 / 45,9
497,4 / 52,6
-24,9 / –
1.277,8 / 45,9
Anteil Sonstiges/Konsolidierung am Adjusted EBITDA in Mio. €/in %
-53,9 / -6,7
-47,7 / -5,0
-13,0 / –
-178,2 / -6,3
EBITDA
810,3
768,5
5,4
2.663,3
Adjusted EBIT
445,8
625,7
-28,8
1.391,5
EBIT
441,3
449,4
-1,8
1.102,7
Adjusted Konzernüberschuss²
320,8
77,6
682,8
Konzernüberschuss/-fehlbetrag²
321,1
-10,4
596,1
Ergebnis je Aktie aus Konzernüberschuss in €²
1,19
-0,04
2,2
Retained Cashflow
724,6
778,3
-6,9
1.638,5
Zahlungswirksame Nettoinvestitionen
374,2
216,5
72,9
1.826,9
in Mio. €
31.3.2021
31.12.2020
Veränderung
in %
Nettoschulden
12.370,5
14.406,5
-14,1
Mitarbeiter*innen3, 4
31.3.2021
31.03.2020
Veränderung
in %
31.12.2020
Mitarbeiter*innen
24.828
23.618
5,1
24.655
In Mitarbeiteräquivalenten⁵
23.290
22.145
5,2
23.078

¹ Vorjahreszahlen angepasst.

² Bezogen auf das auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Ergebnis.

³ Anzahl der Mitarbeiter*innen ohne Auszubildende und ohne ruhende Arbeitsverhältnisse.

⁴ Die Personalstände für die ITOs (ONTRAS Gastransport GmbH, terranets bw GmbH und TransnetBW GmbH) werden nur zum Jahresende aktualisiert; unterjährig wird der Personalstand vom 31.12.2020 fortgeschrieben.

⁵ Umgerechnet in Vollzeitbeschäftigungen.

Quelle: EnBW
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