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E.ON übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an gridX und erweitert Portfolio der digitalen Lösun-gen für die Energiewende

24.9.2021. Der Essener Energiekonzern E.ON treibt die Digitalisierung der Energiewende weiter voran und übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an dem Aachener Start Up gridX, dem führenden Anbieter für Smart-Grid-Intelligence in der Energiebranche. Das 2016 gegründete Unternehmen entwickelt digitale Plattformlösungen, die dezentrale Energieressourcen wie beispielsweise Elektroautos verbinden, steuern und optimieren.

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Thomas Birr, Chief Strategy & Innovation Officer bei E.ON, sagt:

„Mit der Übernahme der Mehrheitsanteile von gridX gehen wir unseren Weg in die dezentrale und vor allem digitale Energiewelt der nächsten Dekaden konsequent weiter. Durch unser Engagement bei gridX werden wir unseren Kunden innovative digitale Energiemanagementlösungen anbieten können, sowohl für das intelligente Laden von E-Autos, das Energiemanagement des gesamten Zuhauses als auch für komplette smarte Quartiere. So ermöglichen wir auch unseren Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und zum Gelingen der Energiewende beizutragen.“

E.ON Zentrale in Essen
E.ON Zentrale in Essen
(Foto: E.ON)

Die beiden Gründer und Geschäftsführer von gridX, David Balensiefen und Andreas Booke, sehen sich bestens positioniert für die digitale Energiewende und ergänzen:

„Unser oberstes Ziel seit der Gründung von gridX war es immer, maximalen positiven Impact durch unsere Technologie-Plattform zu generieren. Durch die starke strategische Partnerschaft mit E.ON können wir unsere Kunden nun noch besser auf dem Weg in eine nachhaltige und dekarbonisierte Energiezukunft unterstützen.“

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E.ON arbeitet bereits seit 2017 mit gridX zusammen. In einer von mehreren Anwendungen haben beide Unternehmen beispielsweise ein intelligentes Lastmanagementsystem am E.ON Hauptquartier in Essen installiert, das dynamisches Laden für Elektrofahrzeuge ermöglicht. Bei dem System ist die verfügbare Energie für die Ladepunkte variabel.

Energie wird dynamisch zwischen den Ladepunkten aufgeteilt und beim Lastmanagement berücksichtigt. Sinkt beispielsweise der Verbrauch im Gebäude, laden mehr E-Autos gleichzeitig oder mit höherer Ladeleistung. So werden die einzelnen Ladevorgänge optimiert und die volle verfügbare Stromkapazität am Standort effizient genutzt – in nahezu Echtzeit.

Das Geschäftsmodell von gridX zahlt voll auf die aktuellen Entwicklungen der Energiebranche ein: Ursprünglich klar definierte Rollen zwischen Energieerzeugern auf der einen- und Verbrauchern auf der anderen Seite gehen ineinander über. Millionen von Haushalten werden zu „Prosumern“, indem sie nicht nur Energie konsumieren, sondern über eigene Photovoltaik-Anlagen in die Verteilnetze von E.ON einspeisen.

Die von gridX entwickelte digitale Smart-Grid-Plattform „Xenon“ bietet umfassende Möglichkeiten zur Steuerung und ganzheitlichen Optimierung der verschiedenen dezentralen Anlagen. E.ON- Kunden in Deutschland und Europa haben somit ihr Energiemanagement genau im Blick und können jederzeit Optimierungen vornehmen.

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