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CES 2018: ZF hält Kurs in Richtung autonomes Fahren

8.1.2018 Friedrichshafen/Las Vegas. Auf der CES 2018 zeigt sich ZF als ebenso innovativer wie verlässlicher Entwicklungs- und Kooperationspartner, wenn es um Technologie für das autonome Fahren geht.

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Nur ein Jahr nach Beginn der Kooperation hat ZF gemeinsam mit Partner NVIDIA die KI-fähige Steuerbox ZF ProAI zur Serienreife entwickelt. Mit einem Versuchsfahrzeug mit umfangreichem Sensor-Set und der ZF ProAI stellt der Konzern zugleich eine modulare und skalierbare Hard- und Softwarearchitektur für das hoch- und vollautomatisierte Fahren vor.

Ein chinesischer Automobilhersteller wird die Steuerbox als erster Kunde in einem Fahrzeug mit autonomen Fahrfunktionen einsetzen. Für dieses Projekt arbeitet ZF mit NVIDIA und Baidu zusammen. Damit erweist sich das Netzwerk von offenen Kooperationen mit anderen Unternehmen, das Vision Zero Ecosystem, als ein Erfolgsfaktor für ZF – sowohl bei der Umsetzung des strategischen Fernziels einer mobilen Welt ohne Unfälle und ohne Emissionen wie auch beim Gewinnen neuer, attraktiver Aufträge.

„ZF hält Kurs in Richtung Zukunftstechnologien“, so Michael Hankel, Mitglied des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG. „Wir freuen uns sehr über diesen ersten Serienauftrag. Er bedeutet, dass wir bei der Demokratisierung des autonomen Fahrens in einem Massenmarkt der Mobilität ganz vorne mit dabei sind.“

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Erst vor einem Jahr hatten ZF und NVIDIA die KI-fähige Steuerbox als gemeinsames Kooperationsprojekt vorgestellt. Die Supercomputing-Einheit genügt nun sämtlichen Automotive-Standards. Ein auf der CES vorgestelltes ZF-Entwicklungsfahrzeug belegt, wie sich dank ZF ProAI und umfangreichen Sensor-Set autonome Fahrfunktionen modular und je nach Level skalierbar realisieren lassen.

Erfolgreiche Kooperationen im Vision Zero Ecosystem

„Mit unserem Netzwerk von Kooperationen erhöhen wir die eigene Innovationsgeschwindigkeit und schaffen zudem Schnittstellen für die Innovationen unserer Partner“, erläutert Hankel. „Dadurch sind wir sehr früh in einem hochdynamischen Markt präsent – was heute die Voraussetzung ist, um als innovativer Anbieter berücksichtigt zu werden und Aufträge zu erhalten.“ Diese Position hat ZF in den vergangenen Monaten konsequent untermauert.

So hat der Technologiekonzern zum Beispiel auch das Bezahlsystem Car eWallet weiterentwickelt. Es unterstützt etwa die flächendeckende Einführung der Elektromobilität, da der Fahrzeugnutzer die digitale Geldbörse für die Ladeinfrastruktur nutzen kann. Car eWallet ist nicht minder sinnvoll für autonom fahrende Fahrzeuge, die auf diese Weise zum Beispiel eigenständig gebührenpflichtige Parkplätze bezahlen könnten. Das auf der Blockchain-Technologie beruhende System integriert cloudbasierte Dienste ins Fahrzeug und stellt eine attraktive Lösung sowohl für Finanz- wie auch für Mobilitätsdienstleister dar.

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