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Barometer „Klima und Energie“

11.11.2021. Region der „Energiewender“: Wenn es um den Einsatz effizienter und klimafreundlicher Technologien geht, sind die Menschen in Bayerisch-Schwaben und angrenzenden Gebieten weit vorn: Das ist ein zentrales Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die das Institut Conoscope im Auftrag der Lechwerke AG (LEW) in der Region durchgeführt hat.

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Ziel der Befragung war es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Einstellungen die Menschen in der Region zu den Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energiewende haben, wo sie Herausforderungen sehen und welchen Beitrag jeder einzelne leistet.

„Wo stehen wir aktuell beim Klimaschutz und wo gibt es noch Potenziale? Das haben wir in unserem Barometer ‚Klima und Energie ‘ untersucht. Die Studie liefert uns wertvolle Erkenntnisse – wie beispielsweise zur Akzeptanz von Erneuerbaren-Energie-Anlagen oder zum Thema Heizen. So können wir den Umbau der Energieversorgung und den Klimaschutz weiter vorantreiben– gemeinsam mit den Menschen in der Region“, sagt LEW-Vorstand Markus Litpher.

Die Umfrage zeigt, dass die Region bei der Energiewende im bundesweiten Vergleich schon weit vorangekommen ist. Der Anteil der „Energiewender“, also derjenigen, die mindestens eine energieeffiziente Technologie in ihrem Haushalt einsetzen, ist im LEW-Gebiet überdurchschnittlich hoch: In Bayerisch-Schwaben und angrenzenden Gebieten gaben 43 Prozent der befragten Haushalte an, eine Photovoltaikanlage, einen Batteriespeicher, ein energieeffizientes Heizsystem oder ein Elektroauto im Einsatz zu haben. Bundesweit waren es nur rund 30, bayernweit 37 Prozent. Unter den LEW-Kundinnen und -Kunden liegt der Anteil sogar bei mehr als 50 Prozent.

Klima, Umwelt und Naturschutz Top-Themen für die Zukunft

Das Barometer „Klima und Energie“ zeigt deutlich, dass Klimaschutz das zentrale Thema der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist: Laut LEW-Umfrage sieht die Bevölkerung in den Themen Klima-, Umwelt- und Naturschutz die wichtigsten Herausforderungen für Deutschland. Erst danach folgen das Gesundheitssystem, das Bildungswesen und soziale Gerechtigkeit. Mehr als die Hälfte der Befragten fordert mehr Aufmerksamkeit für Klima- und Naturschutz. Dabei sind fast alle (89 Prozent) davon überzeugt, dass jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Und mehr 70 Prozent befürworten neue Energielösungen, auch wenn diese mit persönlichen Kosten verbunden sind. Mit nachhaltigem Verhalten oder energieeffizienten Lösungen engagieren sich die Befragten auch selbst für den Klimaschutz.

Erneuerbare-Energien-Anlagen stoßen auf breite Akzeptanz

Auch im Hinblick auf Infrastrukturmaßnahmen zur Umsetzung der Energiewende besteht eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung – auch wenn diese in der persönlichen Umgebung stattfinden: So stimmen mehr als 80 Prozent dem Bau von Photovoltaik-Anlagen und dem Ausbau der Wasserkraft zu. Den Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge akzeptieren mehr als 70 Prozent.

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Wärmebereich wird unterschätzt

Obwohl es eine große Resonanz für Klimaschutzmaßnahmen im privaten Bereich gibt, ist den Befragten die Bedeutung energieeffizienter Heizungen für den Klimaschutz noch wenig bewusst. Nur knapp ein Drittel sieht beim Thema Heizen einen besonders großen Handlungsbedarf. Zum Vergleich: Die Sektoren Verkehr und Mobilität sowie Energieversorgung sind als Handlungsfelder mit 58 bzw. 48 Prozent deutlich präsenter in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger.

Menschen in Region beschäftigen sich intensiv mit Nachhaltigkeit

Die Haushalte in der Region sind nicht nur beim Einsatz energieeffizienter Technologien vorne – sie beschäftigen sich zum Teil auch deutlich intensiver mit Nachhaltigkeit als Menschen in anderen Regionen Deutschlands. Fast die Hälfte der Regionalbevölkerung setzt sich intensiv mit Nachhaltigkeit auseinander. In vielen anderen Regionen ist es teilweise nur ein Drittel. Durch die Corona-Pandemie gewann das Thema Nachhaltigkeit nochmal an Bedeutung: Mehr als ein Viertel achtet seitdem mehr auf Nachhaltigkeit.

Befragung im Kontext des Jubiläumsjahres

Anlass für die Umfrage war auch das 120-jährige Firmenjubiläum, das LEW in diesem Jahr feiert. „Unser Jubiläumsjahr 2021 steht ganz im Zeichen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Als regionales Unternehmen haben wir dabei eine besondere Verantwortung. Wir leisten unseren Beitrag und wollen für unternehmenseigene Treibhausgasemissionen bis 2030 Klimaneutralität erreichen“, sagt Litpher. „Mit unseren Aktivitäten wollen wir zudem Impulse für den Klimaschutz in unserer Region geben. Dass wir dabei in der Bevölkerung auf breite Unterstützung und großes Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzen können, das zeigt unsere Befragung.“

Methodik und Durchführung

Die Befragung führte LEW gemeinsam mit dem Institut Conoscope durch. Dazu wurden im Zeitraum vom 04.02. bis 18.03.2021 1.006 Menschen in der Region befragt – ein Drittel davon telefonisch, zwei Drittel online. Zwischen 29.06. und 09.07.2021 führten LEW und Conoscope zusätzlich eine bundesweite Befragung zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse durch. Auch hier wurden nochmal rund 1.000 Personen befragt, dieses Mal ausschließlich online.

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