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Audi skysphere concept

11.8.2021. Mit einem spektakulären Roadster präsentiert Audi den ersten Vertreter einer neuen Familie von Konzeptfahrzeugen. Audi skysphere concept heißt der elektrisch angetriebene offene Zweitürer, dessen Linienführung zum Audi-Design von morgen führt.

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Die Marke illustriert damit ihre Vision fürs progressive Luxussegment der Zukunft, bei der der Innenraum zum Erlebnisraum wird und das Fahrzeug zum „Experience Device“. Möglich wird dies durch das automatisierte Fahren, eine revolutionäre Neugestaltung des Interieurs und durch ein ganzheitliches digitales Ökosystem.

Audi skysphere concept (Quelle: AUDI AG)

Denn neben den Abmessungen sind es vor allem die Linien, die den Unterschied machen. Der skysphere betont mit den markentypischen weit geschwungenen und ausgestellten Radhäusern die breite Spur – ein sichtbarer Ausweis der dynamischen Talente. In der Seitenansicht bestechen die Proportionen mit langer Haube und – besonders vorn – kurzem Überhang. Organisch geschwungen sind die Oberflächen der Radhäuser und der Fronthaube. Das Heck stammt aus dem Windkanal, verbindet mit klassischer Stromlinienführung Elemente eines Speedsters und eines Shooting Brakes mit großen Glasflächen. Unterm Glas finden sich zwei eigens für den Audi skysphere passgenau entworfene Reisetaschen, die mit über Kreuz gespannten Gurten fixiert werden.

Die Front: Deutlich erkennbar – wenngleich hier nicht mehr in der Funktion des Kühlergrills – sind der markentypische Singleframe und das plastisch gestaltete, beleuchtete Emblem der vier Ringe. Der gesamte Singleframe und auch die seitlich angrenzenden Flächen sind mit weißen LED-Elementen förmlich als Bühne für visuelle Effekte gestaltet – funktional wie auch mit bewegten Begrüßungssequenzen beim Öffnen und Verschließen des Fahrzeugs. Sanftes Dimmen und ein strukturiert pulsierender Leuchtrhythmus erzeugen einen eleganten Effekt. Das Tagfahrlicht in den seitlichen Frontpartien wiederum sorgt für einen entschlossenen, fokussierten „Blick“ der Leuchteinheiten. Wird der Radstand verändert, orchestrieren die LEDs vorn und hinten eine eigens komponierte dynamische Sequenz.

Auch im Heck dominiert eine digital gesteuerte LED-Fläche, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Zahllose rote LEDs sind wie Rubine in der vertikalen Heckfläche verteilt. Spiegelungen sorgen für dynamische Licht- und Schatteneffekte beim Ein- und Ausschalten der Leuchteinheiten.

Mit dem Wechsel des Radstands und damit des Betriebsmodus von GT auf Sport verändert sich auch die Lichtsignatur und gibt, besonders im Bereich des Singleframe ein klares Signal auf den gewandelten Charakter des Audi skysphere concept.

Charakteristisch in der Seitenansicht ist der breite Schweller, der scheinbar ins hintere Radhaus hineinragt. Ein Muss, wenn sich der Radstand beim Variieren tatsächlich nach hinten schiebt. Fixiert ist der Schweller am Vorderwagen, und mit ihm schiebt sich dann auch der Schweller unter der fix positionierten Tür nach hinten. Dabei verkleinert sich der Radstand vom Gardemaß eines A8 L auf das deutlich kompaktere Maß des kurvenkompatiblen Audi RS. 5 bis 25 Zentimeter machen den Unterschied, nicht nur technisch, sondern auch optisch – und vor allem in Sachen Fahrerlebnis.

Ohne Zweifel: Im Audi skysphere concept stecken zwei Persönlichkeiten – ein GT und ein Spitzensportler. Die zentralen Unterschiede jedoch lassen sich nur im Interieur auskosten, denn hier, hinter den hinten angeschlagenen und weit öffnenden Türen bietet der Audi skysphere höchst gegensätzlich erlebbare Konstellationen.

Erlebnis-Raum x 2 – das Interieur

Mit den drei kommenden Concept Cars Audi skysphere, Audi grandsphere und Audi urbansphere stellt die Marke jenen Raum ins Zentrum der Entwürfe, der die Passagiere umgibt („Sphere/Sphäre“) und der für sie zum Erlebnisraum wird – das Interieur. Denn alle drei Fahrzeuge sind für das automatisierte Fahren auf Level 4 konzipiert. Das heißt, dass in definierten Straßen- und Verkehrsbereichen der Fahrer komplett die Verantwortung ans Automobil delegiert und nicht mehr eingreifen muss.

Die Folge: Auch Bedienelemente wie Lenkrad und Pedalerie lassen sich dann komplett und in unsichtbare Position verschwenkt aus dem Innenraum entfernen. Und die Fahrgäste – darunter auch der auf dem vorderen linken Platz – genießen eine neue Form der Freiheit: für Entspannung unter freiem Himmel, den Genuss von Landschaft und Wind, oder auch für die Interaktion mit Web und Welt dank der Vernetzung mit dem digitalen Ökosystem im Audi skysphere.

Frei von Bedienelementen zeigt sich das Interieur als lichter, weiter Raum; in vielen Bereichen vom Universum des Art déco inspiriert. Die optische Eleganz von Designer-Mobiliar prägt die komfortablen Sessel, dennoch erfüllen diese im Fahrbetrieb ohne Abstriche die Funktionen eines Autositzes – Seitenhalt und Sicherheitsfeatures gehören dazu. Bezogen sind sie mit nachhaltig produziertem Mikrofasergewebe und bieten auch durch ihre variable Position im Innenraum eine Bewegungs- und Beinfreiheit, wie sie sich sonst nur in der First Class eines Flugzeugs erleben lässt. Ökologisch zertifiziertes Eukalyptusholz und synthetisch produziertes Ledersurrogat sind weitere nachhaltig hergestellte Materialien im Erlebnis-Innenraum.

Soll der Audi skysphere concept im Selbstfahrbetrieb genutzt werden, dann wandelt sich der Innenraum zum ergonomisch perfekten Fahrmaschinen-Cockpit. Zusammen mit Chassis und Karosserie fahren auch Armaturenträger und das Monitorpanel auf der Mittelkonsole nach hinten. Der Fahrer findet alle Bedienelemente, auch Lenkrad und Pedalerie, in der für ihn maßgeschneiderten Position wieder.

Große Touch-Monitorflächen an der Cockpit-Stirnwand – Breite 1415 mm, Höhe 180 mm – und im oberen Bereich der Mittelkonsole dienen zur Betätigung der Fahrzeugsysteme und des Infotainments. Im Grand-Touring-Modus lassen sich damit auch Angebote aus dem Web, Videokonferenzen oder gestreamte Filme ausspielen. Kleine Touchpanels in den Türen dienen zur Betätigung der Klimaanlage.

Ein hochwertiges Soundsystem – standesgemäß für dieses Oberklasse-Cabriolet – liefert Konzertsaalqualität auch während der Fahrt. Die dazugehörigen Lautsprecher sind hinter den Türverkleidungen verborgen; einige weitere in der hinteren Interieurwand erlauben sogar Surround-Sound. Die Form der Kopfstützen verhindert Turbulenzen und auch störende Windgeräusche.

Erlebnis Welt: First Class ohne Grenzen

Mit den drei Concept Cars Audi skysphere, Audi grandsphere und – 2022 – Audi urbansphere illustriert die Marke mit den vier Ringen ihre Vision von progressivem Luxus. Dabei erschließt sich eine Erlebniswelt, die weit über den zweckgebundenen Aufenthalt an Bord, über das Fahrerlebnis hinausgeht.

Neu ist eine Formgestaltung, die letztlich das Interieur, den Fahrgastraum, als Zentrum begreift und die das Erlebnis der Insassen nicht mehr den Anforderungen der Technik unterordnet. Dies spiegelt sich im variablen Layout des Innenraums, im Verschwinden der Bedienelemente und der schieren Weite der Kabine wider und lässt im Grand-Touring-Modus nicht nur beiden Insassen den ungestörten Genuss des Reisens, sondern verbindet sie zudem mit neuen Dienstleistungsangeboten. Damit lässt sich rund um die aktuelle Reise eine Vielzahl von Servicethemen erschließen – etwa die Gestaltung einer landschaftlich spektakulären Route, auch Angebote von Restaurant- oder Hoteloptionen.

Individuell zugeschnitten sind auch Infotainment-Angebote möglich: etwa die Anbindung des Bord-Streamingangebots an zu Hause genutzte Musik- und Videoprovider. Und in einem weiteren Schritt will Audi künftig auch personalisierte und exklusive Optionen für die Nutzer seiner Oberklasse-Automobile bereithalten: Konzerte, kulturelle Veranstaltungen oder auch Sportereignisse, die sich erst auf besondere Einladung öffnen. So wird ein Experience Device wie der Audi skysphere concept in wenigen Jahren zum Schlüssel für Erfahrungen, die den Horizont auch jenseits der Reise erweitern.

Audi skysphere concept (Quelle: AUDI AG)

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