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AquaVentus: RWE ist Partner in wegweisendem Projekt zur Offshore-Erzeugung von grünem Wasserstoff

10.12.2020 Essen. Es ist das Projekt, auf das nicht nur die über 200 Teilnehmer der digitalen Veranstaltung gewartet haben: Der parlamentarische Abend „Grüner Wasserstoff aus der Nordsee“ am 8. Dezember stand ganz im Zeichen einer erfolgreichen Energiewende. Der neu gegründete AquaVentus Förderverein präsentierte hier das Vorhaben, bis 2035 zehn Gigawatt Offshore-Windanlagen in der Nordsee zwischen Helgoland und der Sandbank Doggerbank zu installieren. Mit dem Wind-Strom soll auf hoher See Wasserstoff erzeugt und dann über eine Pipeline an Land gebracht werden.

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Neben Jörg Singer, dem Bürgermeister von Helgoland und Vorsitzenden von AquaVentus, gehörten der MdB und Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ der Bundesregierung Dr. Stefan Kaufmann und Sven Utermöhlen, COO Offshore Wind Global der RWE Renewables, zu den Rednern.

Zehn Gigawatt bis 2035: AquaVentus als zentraler Baustein der Wasserstoffstrategie

Die EU und Deutschland haben sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein. Die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien auf See kann dazu einen erheblichen Beitrag leisten – und eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung des Industrielandes Deutschland spielen.

Grüner Wasserstoff eröffnet enorme Potenziale für die Energiewirtschaft, den Anlagenbau und die CO2-freie Gestaltung von energie-intensiven Branchen sowie den Umbau des Mobilitäts- und Logistiksektors. „Bis zu einer Million Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr in der Nordsee zu erzeugen, klingt wie eine Utopie. Wir sind überzeugt, dass dies Realität und schon bald eine Normalität werden wird. Ich freue mich, dass die Insel Helgoland einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, die Klimaziele in Deutschland zu erreichen,” so Jörg Singer.

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Für den Wasserstoffbeauftragten der Bundesregierung Dr. Stefan Kaufmann ist AquaVentus ein echtes Leuchtturm-Projekt. „Der Nordseeraum ist prädestiniert dafür, eine Schlüsselrolle in der zukünftigen Wasserstoffwirtschaft einzunehmen. Die AquaVentus-Initiative vereint starke Partner und verbindet die Wertschöpfungskette von der Herstellung bis zum Transport zu den Abnehmern. Damit kann das Projekt zeigen, wie innovative Technologien in der Praxis zusammenspielen“, so Kaufmann.

RWE bringt Expertise im Bereich Offshore-Wind und entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette ein

RWE bringt ihre breite Expertise bei den Erneuerbaren Energien und beim Thema Wasserstoff in die Initiative AquaVentus ein. Das Energieunternehmen ist weltweit zweitgrößte Betreiber von Offshore-Windparks. Allein vor der Insel Helgoland betreibt RWE mit Nordsee Ost (295 MW) und Amrumbank West (302 MW) zwei Offshore-Windparks. Im kommenden Jahr wird mit Kaskasi (342 MW) ein weiteres Offshore-Projekt hinzukommen. Damit ist RWE der größte Offshore-Akteur auf der Insel.

Außerdem ist RWE entlang der gesamten Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff gut aufgestellt: So kann RWE Renewables den sauberen Strom für die Produktion liefern. RWE Generation verfügt über das Know-how, grünen Wasserstoff herzustellen. Die RWE Gas Storage kann Wasserstoff in ihren Gasspeichern zwischenlagern und das Energiehandelshaus RWE Supply & Trading kann den Brennstoff industriellen Abnehmern bedarfsgerecht bereitstellen. Schon heute treibt RWE rund 30 Wasserstoffprojekte in den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich voran.

Mehr über die Aktivitäten von RWE im Bereich Wasserstoff erfahren Sie hier: www.rwe.com/Wasserstoff

RWE Zentrale Essen
RWE Zentrale Essen (Foto: RWE)
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